Splitter

|
Vorherige Inhalte
  • Erholung statt Finale: Waldner streckt sich auf der Couch aus. 1/2
    Erholung statt Finale: Waldner streckt sich auf der Couch aus. Foto: 
  • Das begehrteste Souvenir: Holzschläger mit Unterschriften. 2/2
    Das begehrteste Souvenir: Holzschläger mit Unterschriften. Foto: 
Nächste Inhalte

Nur einer der sechs Tischtennis-Stars, die in der Schenkenseehalle aufschlugen, spielt nicht mehr aktiv: Jan-Ove Waldner (49). Selbst Jörgen Persson (ebenfalls 49) steht noch in seiner Heimat Schweden bei Halmstad BTK an der Platte. Im Duell gegen Boll spürte man, dass der Deutsche noch auf internationaler Ebene aktiv ist, während Persson zuletzt 2000 einen größeren Titel gewonnen hat. Aber das hat auch Vorteile beim Genuss: Persson gönnte sich zum Abendessen ein Glas Rotwein, Boll blieb antialkoholisch.

Alles eine Frage der Vermarktung: Im Eingangsbereich der Schenkenseehalle gab es Fanpakete zu kaufen. Was in früheren Zeiten aus einem Päckchen Autogrammkarten bestand, ist heutzutage viel umfangreichen: Karten, Poster, ein Holzschläger und der dazu passende Filzstift. Daniel Kircher (7) aus Hall hielt stolz das Fanpaket in seiner Hand: "Ich habe mehr bekommen als erhofft, manche Sachen sind sogar doppelt." Auch Daniel Brenner (12) aus Schrozberg strahlte: "Wirklich eine tolle Show."

Der TTC Kottspiel kam mit 20 Vereinsmitgliedern in die Schenkenseehalle. Ulrike Schmid (45) und Heidrun Gsell (42) waren bereits im Jahr 2011 beim FM-Munzer-Cup dabei, damals in Ilshofen. Auf dem grün-schwarzen Vereins-T-Shirt durften sich die Tischtennis-Profis erneut verewigen. "Ich hoffe, dass er heilende Kräfte hat", sagte Schmid, nachdem sie mit Persson auf der Couch des Sponsors gesessen war. "Meine Schulter ist lädiert, natürlich vom Tischtennisspielen." Gsell ergänzte: "Timo Boll schirmt sich nicht ab, das ist klasse."

Tobias Sinn erlebt seine persönliche Sternstunde. Als Persson im Finale eine kurze Pause benötigte, forderte Boll den Schiedsrichter zum Mitspielen auf. "Die Bälle kamen viel zu schnell", erzählte der Ilsfelder später beim Abendessen mit den Stars. "Ich hatte überhaupt keine Zeit zum Reagieren." Sinn spielt sonst in der A-Klasse - und freute sich, obwohl er bei den Ballwechseln nicht immer glücklich aussah: "Ohne Druck gegen Timo Boll zu spielen, das hat man nicht so oft."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

„Nicht nur Kür, sondern sogar Pflicht“

Das Symposium am Haller Campus zur nachhaltigen Beschaffung setzt Signale. weiter lesen