Rekord bei der Teilnehmerzahl

Fast 200 Läufer gehen beim Ilshofener Volkslauf an den Start. Udo Stellner und Sandra Mack gewinnen die Zehn-Kilometer-Rennen.

|
Kurz nach dem Start sind die Teilnehmer des Ilshofener Volkslaufs noch dicht beisammen. Erst im Verlauf des Rennen zieht sich das Feld auseinander. Zum sechsten Mal ist der Lauf ausgetragen worden.  Foto: 

Beim Stelldichein der heimischen Läuferszene hatte es der Wettergott mit den Athletinnen und Athleten gut gemeint. So konnte das neue Organisationsteam um Martin Weber und Klaus Stier insgesamt 195 Teilnehmern begrüßen. Dies bedeutete eine neue Rekordbeteiligung. Der Mitbegründer des Ilshofener Stadtlaufs, Rudi Fischer, war ins zweite Glied gerückt und empfing die Läufer als Streckensprecher im Ziel.

Nach den stimmungsvollen Bambini- und Schülerläufen wurde um 15 Uhr das Läuferfeld über fünf und zehn Kilometer auf die Reise geschickt. Die Fünf-Kilometer-Konkurrenz stand im Zeichen des Nachwuchses der WGL Schwäbisch Hall. Bei den Herren setzte sich Jonas Pyrags mit deutlichem Abstand vor dem erst elfjährigen Paul Mittnacht durch. Im Damenfeld ließ sich Sharleen Wilson von keiner Konkurrentin aufhalten.

Beim Zehn-Kilometer-Lauf der Herren geriet der im letzten Jahr aufgestellte Streckenrekord von Kay-Uwe Müller nicht in Gefahr. Bereits zur Hälfte des Rennens hatte sich der Sieg von Udo Stellner (TSV Michelbach) abgezeichnet, als dieser mit 30 Sekunden Vorsprung auf Martin Blessing (TSG Kirchberg) zum ersten Mal durch den Start-Ziel-Bereich lief. Auf der zweiten Runde ließ Stellner nichts mehr anbrennen und sicherte sich in 37:43 Minuten zum zweiten Mal nach 2014 den Sieg in Ilshofen. Stellner zeigte sich nach dem Rennen bescheiden und schrieb seinen Sieg auch dem ein oder anderen fehlenden Namen auf der Starterliste zu. Eine sympathische Sichtweise, aber der Michelbacher konnte sich eben nur mit den vorhandenen Gegnern messen.

Rundum zufrieden waren Blessing und Constantin Boffa (Running Wild Ostalb), die das Siegerpodest vervollständigten. Für beide war der jeweils vor ihnen laufende Läufer meist in Sichtweite, aber nicht erreichbar. So ging es für Altmeister Werner Fröschke (TSV Crailsheim) auf Rang 4 knapp am Podium vorbei. Der 57-Jährige durfte bis zum Schluss auf einen Einbruch seines Vordermanns hoffen, der tat ihm den Gefallen aber nicht.

Der Sieg im Damenfeld ging an Sandra Mack vom Lauftreff Bettringen (44:48 Minuten). Die Gewinnerin konnte keine Angaben über den Rennverlauf machen. „Ich schaue nur nach vorne und renne so schnell es geht“, war ihre Erklärung. Der Kampf um die weiteren Podiumspositionen war ein Duell zwischen Jugend und Erfahrung. In einem spannenden Finish setzte sich die junge Lisa Rueck aus Rot am See vor Doris König vom heimischen TSV Ilshofen durch. Das Publikum hatte bei bestem Wetter einer rundum gelungenen Laufveranstaltung beigewohnt.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

„Unmenschlich und zynisch“

Schauspieler Thomas Sarbacher war für die Dreharbeiten für den Kinofilm „G’stätten“ in Hall. Er erzählt von der Macht der Sprache, verfehlter Politik und von den Unsicherheiten seines Berufs. weiter lesen