Nach dem Finale zittert die Hand: SVng Geifertshofen gewinnen beide Heimkämpfe

Gelöste Mienen bei den Geifertshofener Luftgewehrschützen: Der Heimkampf in der Verbandsliga ist ein voller Erfolg. Sie gewinnen beide Wettkämpfe. Dem 3:2 gegen Güglingen folgt ein 5:0 gegen Buch 2.

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Es ist alles entschieden und doch ist die Spannung beinahe mit Händen zu greifen. 4:0 führt die Schützenvereinigung (SVng) Geifertshofen gegen den SV Buch 2. Daniel Stegmaier hat noch sieben Schüsse. Sein Gegner, Joachim Rotter, hat bereits seine 40 Schuss abgefeuert, kommt auf gute 385 Ringe. Stegmaier muss viermal die Zehn treffen und einmal die Neun, um mit einem Ring Vorsprung zu gewinnen.

Bis zu seinem 40. Schuss erzielt er drei Zehner und einen Neuner. Vor seinem letzten Schuss nimmt sich Stegmaier viel Zeit, konzentriert sich - und trifft die Neun. Die Zuschauer stöhnen auf, Stegmaier ringt sich ein Lächeln ab. Dann reicht er Rotter die Hand: "Egal wie das Stechen ausgeht - das hat richtig Spaß gemacht!"

Der 24-jährige Student hält auch im Stechen dem Druck stand. 75 Sekunden haben beide Schützen für einen Schuss Zeit - und erneut hat Stegmaier einen Nachteil. Denn Rotter schießt nach 30 Sekunden, trifft die Zehn. Auf dem Monitor leuchtet ein roter Kreis auf. Stegmaier bekommt das mit - und trifft auch die Zehn. Es folgt die Verlängerung der Verlängerung. Erneut wagt es Stegmaier nicht, vor Rotter den Finger zu krümmen. Der Bucher trifft nur die Acht, Stegmaier erneut mitten ins Schwarze. Er ballt die Faust. Wie groß die Anspannung ist, zeigt die Szene kurz darauf. Hannes Hummel, der bei Geifertshofen auf Position 1 schießt, gratuliert Stegmaier. Beim Handschlag zittert dessen Hand.

Zweite Wettkampf ist der bessere für Geifertshofen

Stegmaiers Sieg krönt einen starken Geifertshofener Wettkampf. Hannes Hummel, Heike Lochstampfer, Volker Bächle, Miriam Bareiß und Stegmaier schießen alle weit über 380 Ringe. Bächle gelingen in seiner dritten Serie 99 Ringe - von zehn Schüssen trifft er neunmal die Zehn und einmal die Neun, schafft fast das perfekte Ergebnis. Als auf seinem Monitor die Neun angezeigt wird, ärgert er sich. "Ich hatte heute häufig eine 9,9", begründet er seinen Ausbruch. Emotionen zu zeigen gehört bei ihm zum Wettkampf.

Buch 2, das bis zum vergangenen Sonntag, in der Tabelle noch vor Geifertshofen steht, hat keine Chance. Selbst die beste Bucher Schützin (Kerstin Straub, 380 Ringe) hätte gegen das schlechteste Geifertshofener Ergebnis (Heike Lochstampfer, 382 Ringe) verloren.

Wie so häufig, ist der zweite Wettkampf des Tages der bessere für Geifertshofen. Gegen Güglingen reicht es am Vormittag dennoch zu einem 3:2-Sieg.

So hat Geifertshofen 8:4 Punkte, und ist aller Abstiegssorgen ledig. Einmal wird noch auf die zehn Meter entfernten Scheiben geschossen: Am 19. Januar trifft die SVng in Güglingen auf Aalen-Nesslau.

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