Müller läuft zu neuer Bestzeit

Nach elf Jahren kehrt Patrick- Leon Müller in seine Geburtsstadt Schweinfurt zurück und läuft eine Topzeit. Auch Christian Döring zeigt sich bärenstark und wird im Schlussspurt Sechster.

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Der 18-jährige Patrick-Leon Müller beginnt das Rennen als Letzter. Dann holt der TSG-Athlet Platz für Platz auf und verbessert sich um drei Sekunden. Pirvatfoto  Foto: 

Beim Förderwettkampf des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) in Schweinfurt war alles vertreten, was Rang und Namen hat. Die Starterfelder der U18, welche hier ein Ausscheidungsrennen für die WM in Cali/Kolumbien bestritten, wurden mit weiteren Topathleten aus der U20 und der Hauptklasse verstärkt. So waren die besten U18-Athleten Deutschlands und die Landesspitze der älteren Jahrgänge am Start. Aus Baden-Württemberg schafften beispielsweise Pascal Kleyer (Karlsruhe) und Jana Reinert (Langensteinbach) über 800 Meter, Gianni Seeger (Gomaringen) im Weitsprung und Tamara Schaßberger (Neckar Enz) im Stabhochsprung den Sprung nach Cali.

Christian Döring kommt diese Saison immer mehr in Fahrt und schiebt sich über 800 Meter weiter nach vorne. Im schnellsten von drei Zeitläufen bekam es Döring unter anderem mit vier südafrikanischen Eliteläufern zu tun. Davon ließ sich der Steinbacher jedoch nicht beeindrucken und sortierte sich an fünfter Stelle ein. Auf den letzten Metern lieferte er sich noch einen heißen Kampf mit den anderen deutschen Athleten und sicherte sich Platz 6 in der Endabrechnung. Dass die 1.54,47 Minuten noch nicht das Ende der Fahnenstange für 2015 sind, vermuten Insider anhand seiner Trainingsergebnisse seit geraumer Zeit. In Schweinfurt konnte der laufstärkste Leichtathlet der Haller Region zeigen, dass er immer zu einer Spitzenleistung fähig ist.

Auch Patrick-Leon Müller aus Michelbach hat diese Saison lange auf seine Chance gewartet. Bei den baden-württembergischen Meisterschaften war der TSG-Athlet dieses Jahr schon in drei Spurtrennen verwickelt. Meist schafft er bei solchen taktischen Rennen eine starke Platzierung, seine lang ersehnte Bestzeit war jedoch auf diese Weise nie möglich.

Da es bei der internationalen Gala in Schweinfurt jedoch keine Meisterschaftswertung gibt, stand einem schnellen Rennen nichts im Wege. Über die 1500 Meter lief der 18-Jährige zunächst an letzter Stelle, konnte sich durch eine gleichmäßige Krafteinteilung auf den letzten zwei Runden jedoch um eine Position nach der anderen verbessern.

Im Ziel wusste der baden-württembergische Vizemeister sofort, dass sein Hausrekord gefallen war. Mit 4.08,45 Minuten hatte sich der Abiturient um gleich drei Sekunden verbessert und konnte so mit einem Lächeln und einem zweiten Platz seine Geburtsstadt für die Rückfahrt verlassen.

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