9-PS-Superkartslalom: Sebastian Lange fährt von Platz 12 noch auf Rang 4 vor

Zwei Nachwuchsfahrer des ADAC-Ortsclubs Schwäbisch Hall wirbeln die Kartszene gehörig durcheinander. Justin Häußermann gewinnt als 14-Jähriger in Hockenheim die Klasse bis 17 Jahre.

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Der Haller Pilot Justin Häußermann fährt mit seinem neun PS starken Kart sicher durch die Pylonen. Privatfoto

Ein ereignisreiches Jahr für die Kart-Fahrer des ADAC Ortsclub Hall geht zu Ende. Während auf dem Hockenheimring die Hobbyrennfahrer mit ihren getunten Fahrzeugen aller namhaften Hersteller ihre Runden drehten, fand im Inneren des Ringes unterhalb der Mercedestribüne die deutsche Meisterschaft im Superkart statt.

Der Ortsclub Schwäbisch Hall reiste mit fünf Fahrern an. Die besten 65 Akteure in zwei Klassen aus elf Regionen des gesamten Bundesgebietes traten gegeneinander antraten. Die beiden 14-jährigen Fahrer Justin Häußermann aus Forchtenberg und Sebastian Lange aus Tüngental mussten sich in der Klasse 1 (12 bis 17 Jahre) gegen die 34-köpfige Konkurrenz durchsetzen. Das Ziel beider Fahrer war klar gesetzt: Position verbessern mit der Option, die Spitze zu erklimmen. Häußermann lag nach den Vorläufen auf Platz 4 - und Lange auf 12 - brauchten für dieses Ziel eine gehörige Portion Mut und vor allem Konzentration, um ein schnelles und fehlerfreies Rennen abzuliefern.

Häußermann begeisterte mit zwei fehlerfreien Durchgängen von zwei Rennen mit einer souveränen Leistung und erfuhr sich jeweils den ersten Platz, was ihm am Ende den Meistertitel bescherte. Auch Sebastian Lange überzeugte mit seiner fehlerfreien Leistung. Im ersten Rennen noch mit Platz 4 zufrieden, legte er im zweiten etwas drauf. Mit einer auf die Hundertstel Sekunde gleichen Fahrzeit mit dem zweitplatzierten Manuel Lauer vom AC Schwarzwald gelang ihm der Sprung auf das Treppchen. In der Gesamtwertung rutschte er somit auf den 4. Platz vor.

In der Klasse 2 (18 bis 23 Jahre) lief es für die Fahrer Ruwen Sitter, Louis Herrmann und Marko Lay nicht so optimal. Das 29-köpfige Starterfeld war sehr stark aufgestellt und der Druck enorm hoch. So wurde Sitter nach je zwei fehlerfreien Durchgängen nach dem ersten Rennen 12. und lag im zweiten Rennen auf Platz 13. Louis Herrmann unterlief im ersten Lauf des ersten Rennens ein Fehler, welcher ihm drei Strafsekunden einbrachte. Somit war nach dem ersten Rennen nur der 21. Platz drin. Im zweiten Rennen überzeugte er durch ein fehlerfreies Fahren, das ihm den 10. Rang einbrachte. Auch Marko Lay patzte im ersten Lauf des ersten Rennens mit einem Pylonenfehler. Jedoch war er 1,5 Sekunden schneller als sein Teamkollege Herrmann. Trotzdem war nur noch der 16. Platz drin. Das zweite Rennen lief für ihn ebenfalls besser und somit konnte er sich auf Platz 9 verbessern.

In der Mannschaftswertung belegte der OC Schwäbisch Hall den 3. Platz hinter dem AC Schwarzwald und dem ACW Allstars.

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