3-Berge-Cup: Schwarz und Seibold liegen nach Rennen in Obersontheim gleichauf

Spannende Rennen, souveräne Einzelsiege beim Hauptlauf und eine dramatische Entscheidung in der Gesamtwertung: Der Abschluss der Rennserie in Obersontheim bot alles, was das Läuferherz begehrt.

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Nach den mit viel Begeisterung ausgetragenen Kinder- und Jugendläufen stand das Rennen über 5,4 Kilometer an. Hier setzten sich wie in Michelbach und Sulzdorf Sharleen Wilson (WGL Schwäbisch Hall) und Christian Döring (TSG) durch und sicherten sich somit die Gesamtwertung im 3-Berge-Cup. Im Gegensatz zu ihren souveränen Siegen in den ersten beiden Läufen mussten beide Mittelstreckler diesmal mächtig knautschen. Sharleen Wilson wurde bis zum Schluss von Sarah Werblow (Stadtwerke) richtig gefordert, während sich Christian Döring erst mit einem lang gezogenen Spurt über 500 Meter gegen Bernhard Hartmaier (Aspach) durchsetzen konnte. 800-Meter-Läufer Döring gönnte sich nach dem Rennen keine Erholung, sondern schloss einen harten Trainingstag mit der Teilnahme am Hauptlauf ab.

Über 10,7 Kilometer war Kay-Uwe Müller von Beginn an der überlegene Athlet. Der Ilshofener verzeichnete bei der Hälfte des Rennens einen komfortablen Vorsprung von einer knappen Minute. Auch in der zweiten Runde wuchs der Abstand auf den Rest des Feldes kontinuierlich an. Am Ende stand eine sehr gute Siegeszeit von 34.51 Minuten. Das dramatische Finale des 3-Berge-Cups spielte sich hinter Kay-Uwe Müller ab. Nach fünf Kilometern war klar, dass von den drei Siegeskandidaten Dennis Weikum (TSG Schwäbisch Hall) nicht mehr für den Gesamterfolg in Frage kam. Weikum lag bereits 26 Sekunden hinter seinen Konkurrenten Matthias Schwarz (TSV Braunsbach) und Günter Seibold (TSV Crailsheim). Der Crailsheimer setzte sich nach sechs Kilometern ab und brachte Rang 2 vor dem Braunsbacher ins Ziel.

Der Vorhang war nun zu - und alle Fragen offen. Die beiden Routiniers Günter Seibold und Matthias Schwarz lagen in der 3-Berge-Cup-Wertung mit je sieben Platzierungspunkten gleichauf in Front und der Veranstalter hatte es versäumt, für diesen Fall eine Regelung zu treffen. Sollte jetzt die Gesamtzeit der drei Rennen von Michelbach, Sulzdorf und Obersontheim entscheiden (Vorteil Schwarz) oder der direkte Vergleich (2:1-Vorteil Seibold)? Der Ausrichter entschied sich zunächst für Ersteres und kürte Matthias Schwarz vor Günter Seibold zum Gesamtsieger. Nach der Siegerehrung wurde dies revidiert und die einzig vertretbare Entscheidung gefällt: Schwarz und Seibold wurden jeweils auf Rang eins gesetzt. Somit hatten beide Oldies den verdienten Lohn ihrer großartigen Leistungen geerntet.

Im Damenfeld ging Annika Koch (WE Team) allen Rechenspielen aus dem Weg. Die Führende vor der Schlussetappe lag von Beginn an in Front und hatte bei der Hälfte des Hauptlaufes 22 Sekunden Vorsprung auf Sigrid Gramm (Pavillon Vellberg). Im Ziel war dieser auf über eine Minute angewachsen. Gramms Teamkollegin Gabi Schirmer komplettierte als Dritte das Obersontheimer Podium.

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