Rolf Brack übernimmt in Göppingen

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Neuer Trainer bei Frisch Auf: Rolf Brack.  Foto: 

Der 63-jährige, zuletzt vereinslose Trainer Rolf Brack hat beim Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. Er ist damit Nachfolger von Magnus Andersson, der am Dienstagnachmittag nach schwachem Saisonstart (4:6 Punkte/Platz 13) entlassen wurde. Brack, der aus dem rheinland-pfälzischen Kirn stammt und in Ostfildern lebt, leitete bereits am Mittwochabend das Training der Frisch-Auf-Profis.

Bis zum Sommer 2016 war der habilitierte Sportwissenschaftler, der an der Universität Stuttgart lehrt, Schweizer Nationaltrainer und danach als Berater beim fränkischen Zweitligisten DJK Rimpar tätig. Brack ist in Göppingen kein Unbekannter: Von 1994 bis 1996 trainierte er die Spielgemeinschaft Göppingen-Scharnhausen, die damals in der zweiten Liga spielte. Anschließend folgten Trainerstationen bei den württembergischen Kontrahenten VfL Pfullingen und HBW Balingen-Weilstetten.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagte der „Handball-­Professor“, „wir wollen über mehr positive Emotionalität eine Mentalitätsverbesserung erreichen. Kurzfristig erarbeiten wir einen Matchplan mit klaren Vorgaben für das wichtige Spiel am Sonntag beim TV Hüttenberg.“

Bei den Göppingern lief es zuletzt sportlich nicht rund. Gegen fünf Abstiegskandidaten gab es zu Saisonbeginn nur einen Sieg. Höhepunkt war die 21:23 (10:13)-Derbypleite am Sonntag im Heimspiel gegen den TVB Stuttgart. Bereits in der vergangenen Spielzeit hatte es im Umfeld immer wieder Kritik an Trainer Andersson gegeben. Obwohl die Mannschaft im Mai zum zweiten Mal unter dem schwedischen Coach den EHF-Pokal gewonnen hatte, sprang in der Bundesliga nur der zehnte Platz heraus.

Anderssons Nachfolger Brack soll die Göppinger nun in ruhigeres Fahrwasser führen und für einen sportlichen Aufwärtstrend sorgen. Dabei werden die Aufgaben nicht leichter: Nach der Partie bei Aufsteiger Hüttenberg empfängt Frisch Auf am Donnerstag die SG Flensburg-Handewitt. Anschließend geht’s zu Rekordmeister THW Kiel. wk

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