Handballer Späth freut sich auf Rückkehr nach Göppingen

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Manuel Späth ist morgen in Göppingen zu Gast.  Foto: 

Wenn Manuel Späth morgen in der EWS-Arena aufläuft, wird selbst der Zwei-Meter-Mann mit dem roten Vollbart weiche Knie haben. Schließlich ist es erst drei Monate her, dass der Nationalspieler nach elf Jahren und 470 Spielen das  Trikot von Frisch Auf Göppingen niederlegte. Ausgerechnet das Bundesliga-Duell mit seinem neuen Arbeitgeber TVB 1898 Stuttgart war zum Abschiedsspiel von einem Verein geworden, dem der im Handball viel, wenn nicht sogar alles, zu verdanken hatte.

Genau mit diesem Derby geht es für den 31-Jährigen morgen erstmals in die langjährige Handball-Heimat zurück – dorthin, wo er schon als 20-Jähriger zum ersten Mal Bundesliga-Luft schnupperte. „Ich bin voller Vorfreude. Nicht nur wegen der bekannten Gesichter, sondern auch, weil ich wieder in dieser Arena spielen darf“, sagt Späth etwas demütig. Wenn es dabei – wie schon im Abschiedsspiel – 26:26 ausgehen würde, hätte er nicht viel dagegen. „Wir könnten mit einer Punkteteilung sicher besser leben als Göppingen“, streut Späth scheinbar unbeabsichtigt Salz in die Wunde.

Denn sein Ex-Klub steht als Zwölfter einen Platz vor dem TVB, doch die Erwartungen nach einer durchwachsenen, vom EHF-Pokalsieg aufgehellten Saison liegen deutlich darüber. Und dass die Grün-Weißen am Donnerstag beim Heimauftakt gegen Lemgo trotz deutlicher Führung nur ein Remis nach Hause brachten, hat die Stimmung in der „Hölle Süd“ auch nicht gerade angeheizt. „Frisch Auf will um die Top sechs mitspielen. Für uns zählt primär der Klassenerhalt“, vergleicht Späth die Teams und findet an seiner neuen Rolle als Führungsspieler bei den Underdogs Gefallen: „Der Druck, den sie haben, ist unsere Chance.“

Nach dem Spiel soll jedoch wieder die Freundschaft im Vordergrund stehen. Da das Spiel schon mittags um 12.30 Uhr (live auf Sky) steigt, gibt es im Anschluss viele Möglichkeiten. Späth hat auch schon eine Idee: „Der Wasen hat dann schon begonnen.“

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