Umbruch bringt Unruhe: Beim Tura hören vier Verantwortliche auf

Vier Verantwortliche mit viel Fußball-Sachverstand verlassen den Tura Anfang Juni. Nach 30 Jahren hört Teammanager Walter Kolb auf, Trainer Alexander Maul geht nach zwei Jahren. Nachfolger gibt es noch keine.

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Diese Vier verlassen den Tura: (von links) die beiden Co-Trainer Paul Zauner und Geza Taschner, Coach Alexander Maul und Teammanager Walter Kolb.  Foto: 

Wer die Menschen an der Seitenlinie noch einmal erleben möchte, die den Tura in den vergangenen Jahren geprägt haben, der hat noch drei Mal die Möglichkeit bei Landesliga-Heimspielen in dieser Saison - zum Beispiel am Samstag gegen Crailsheim. Am 30. Mai werden sich dann Teammanager Walter Kolb, Coach Alexander Maul und die beiden Co-Trainer Geza Taschner und Paul Zauner als Offizielle des Tura vom Heimpublikum verabschieden.

Maul macht nicht weiter, weil Kolb aufhört

"Alexander Maul hat gute Arbeit geleistet, keine Frage", sagt Horst Marlok, Sprecher des Tura-Vorstands. "Auch wenn wir mit dem Tabellenplatz der ersten Mannschaft nicht zufrieden sein können." Der Tura steht derzeit auf einem Abstiegsplatz. Nachfolger für das Tura-Trainerteam kann Marlok noch keine nennen, es gebe Gespräche. "Wir wollen diese Position aber auf jeden Fall stärker regional verankern, als das in der Vergangenheit der Fall war."

"Walter Kolb macht nach 30 Jahren nicht weiter. Deshalb war für mich schon damals im Winter bei Walters Rücktrittsankündigung klar, dass ich im Sommer aufhöre", erklärt Ex-Profi Maul. Der 38-Jährige war dann insgesamt zwei Jahre beim Tura, im Dezember wird er seinen Trainer-A-Schein machen. Dann darf er Teams bis hoch zur Regionalliga trainieren. Maul will aber schauen, wie er einen eventuellen Trainerjob mit seiner Arbeit als selbstständiger Handelsvertreter verbinden kann. "Der Klassenerhalt in der Landesliga ist auf jeden Fall drin. Aber die Unruhe im Verein kann man nicht ausblenden", sagt Maul. "Wir wollen und werden uns auf unsere Trainingseinheiten konzentrieren."

Co-Trainer Geza Taschner (ehemaliger ungarischer Nationalspieler) hatte schon mehrfach erklärt, dass er aufhört, falls Maul den Verein verlassen wird. Der zweite Co-Trainer Paul Zauner nennt vor allem zeitliche Gründe für seinen Rücktritt.

Welche Spieler bei Untermünkheim bleiben werden, ist derzeit noch unklar. Dabei haben die meisten Landesligisten ihre Spielerverhandlungen für die kommende Saison bereits weit vorangetrieben.

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