Ja oder nein? RB Leipzig hofft auf Werner

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Droht RB Leipzig auch bei Borussia Dortmund zu fehlen: Nationalspieler Timo Werner. Foto: Jan Woitas  Foto: 

Spielt er, spielt er nicht? Der Einsatz von RB Leipzigs Fußball-Nationalspieler Timo Werner im Topspiel bei Borussia Dortmund ist weiter ungewiss.

Zumindest im RB-Kader steht der beste deutsche Bundesliga-Angreifer. „Entgegen anders lautenden Meldungen entscheide immer noch ich, ob ein Spieler im Kader sein wird oder nicht. Und ich kann versichern, dass er im Kader sein wird“, sagte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz. Zuvor hatte die „Bild“ vermeldet, dass der 21-Jährige nicht mit nach Dortmund fliegen werde.

Werner musste zuletzt wegen einer Blockade der Kiefergelenks und der Halswirbelsäulen-Muskulatur pausieren. Er war am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Und hatte da auch schon wieder eingenetzt und sogar Hasenhüttl bei einer Spaßaktion getunnelt.

„Der Halswirbel macht derzeit keine Probleme mehr, auch Kopfbälle hat er ganz gut verkraftet. Es war natürlich nicht die absolute Endbelastung. Timo hat anderthalb Wochen nicht trainiert und wir müssen schauen, dass er wieder richtig fit wird“, sagte Hasenhüttl.

Deshalb bleibt abzuwarten, ob Werner angesichts der anstehenden weiteren schweren Aufgaben in der Champions League gegen den FC Porto sowie in der Bundesliga und im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München schon beim BVB zum Einsatz kommt. Oder doch geschont wird.

Beim Champions-League-Spiel Ende September bei Besiktas Istanbul war Werner nach 32 Minuten angeschlagen ausgewechselt worden. Seitdem hat er nicht mehr gespielt. Nicht auszuschließen, dass es Spätfolgen des brutalen Ellenbogenchecks des Chilenen Jara Anfang Juli beim Confed-Cup-Finale sind. Schon danach hatte Werner über Kieferschmerzen und Schluckbeschwerden geklagt.

In Istanbul hatte sich Werner kurz nach Spielbeginn Ohrstöpsel gegen den wahnsinnigen Lärm geben lassen. Und hatte damit für Irritationen gesorgt. Warum macht er das? Doch Lärm kann zu Stress führen. Und auch im Dortmunder Fußball-Tempel kann es mit bis zu 130 Dezibel ohrenbetäubend laut werden. Zum Vergleich: Ab 85 Dezibel fällt auf Arbeitsplätzen Lärmschutz an.

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