Hoeneß hofft auf Männer-Profis als Fans beim Frauen-Spiel

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Uli Hoeneß ist der Präsident des FC Bayern München. Foto: Tobias Hase

Präsident Uli Hoeneß hofft beim Viertelfinal-Hinspiel der Bayern-Frauen in der Champions League auch auf Unterstützung aus dem Männer-Team.

„Eigentlich hätten die Frauen in jedem Spiel drei-, vier-, fünftausend Zuschauer verdient. Leider spielen sie aber meist nur vor einigen hundert. Deswegen haben wir uns zusammengesetzt, um zu prüfen, was wir tun können, damit mehr Fans ins Stadion kommen. Ich werde auch versuchen, den einen oder anderen unserer Männer-Profis mit zum Spiel zu nehmen“, erklärte Hoeneß auf der Internetseite des Vereins.

„Man kann nicht immer nur miteinander auf dem Rathausbalkon feiern, sondern muss auch mal da sein, wenn es schwierig ist. Und dieses Spiel wird extrem schwierig“, sagte Hoeneß. Am Donnerstag empfangen die Bayern im Grünwalder Stadion den französischen Topclub Paris Saint-Germain. Das Rückspiel findet eine Woche später in Frankreich statt.

„Ich war ja nicht immer ein Freund des Frauenfußballs. Aber als ich mich mit unserem Frauen-Team näher beschäftigt habe, habe ich meine Meinung geändert“, sagte Hoeneß. „Ich finde auch, dass die Entwicklung des Frauenfußballs unglaublich positiv ist. Früher war das technisch nicht so fein, heute spielen sie auf einem sehr, sehr guten Niveau. Mein Respekt vor der Leistung unserer Mannschaft ist groß. Ich bin der Meinung, dass der Frauenfußball heute ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist.“

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