Ilshofen will stabiler verteidigen

Nach dem freien Osterwochenende erwartet der TSV Ilshofen den 1. FC Normannia Gmünd. Mit einem Sieg hätte Ilshofen weiterhin Chancen auf Platz 2.

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Sieben Spiele hat der TSV Ilshofen in der Verbandsliga noch vor der Brust. Sieben Spiele, in denen die Hohenloher noch auf den Relegationsplatz 2 springen könnten. „Wir können nur unsere Ergebnisse beeinflussen und dann einfach schauen, was die Konkurrenz macht“, sagt Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann. Fünf Punkte liegt sein Team hinter dem Zweiten, der TSG Backnang, ein Zähler mehr hat der Dritte, der VfB Neckarrems.

An diesem Wochenende kommt aber zunächst der 1. FC Normannia Gmünd nach Ilshofen, bevor es in der Folgewoche zum Duell nach Backnang geht. „Schwäbisch Gmünd ist ein sehr gutes Team, das wie wir viel Wert auf Ballbesitz legt“, umschreibt Kettemann den kommenden Gegner. Am Samstag müsse Ilshofen wieder stabiler verteidigen. „Gegen Albstadt haben wir zu viel zugelassen“, blickt Kettemann auf das vergangene Spiel zurück. 3:2 siegten die Ilshofener nach einem harten Kampf gegen den Abstiegskandidaten. Nach vorne sei Ilshofen ja immer in der Lage, immer etwas zu kreieren, sagt Kettemann.

Positiv für den Liga-Endspurt stimmt ihn das Auftreten in der Rückrunde. Sechs Spiele, fünf Siege und eine unglückliche Niederlage bei Spitzenreiter Freiberg stehen da zu Buche. „Aber generell sind die Spiele in dieser ausgeglichenen Liga schwer vorherzusehen“, so Kettemann.

Das freie Osterwochenende haben die Spieler genutzt, um an den freien Tagen „den Kopf freizubekommen“. „Auch für mich als Trainer war es mal gut, abschalten zu können und mal nix mit Fußball zu machen“, so Kettemann.

Paul Weber fällt aus

Gegen Gmünd muss Ilshofen auf den verletzten Paul Weber verzichten, der sich im Training an der Schulter verletzt hat. Ebenfalls nicht dabei sind Torhüter Karel Nowak und Ramzan Kandazoglu.

Bei der Normannia richtet sich der Blick nach unten in der Tabelle. Trotz des 1:0-Sieg im vergangenen Spiel gegen die Haller Sportfreunde haben sich die Gmünder nicht aller Abstiegssorgen entledigt, acht Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz 12, den der TSV Berg belegt. „Unsere nächsten drei Spiele sind gegen Ilshofen, Essingen und Backnang. Wenn wir da null Punkte holen, dann wird’s wieder eng“, erklärt der Gmünder Spielleiter Claus-Jörg Krischke. Er hält Ilshofen nach Tabellenführer Freiberg für die zweitbeste Mannschaft der Liga. „Das wird für uns ein schwerer Gang“, prophezeit Krischke. „Wir dürfen keine Standards zulassen, denn da ist Ilshofen stark. Wir müssen auch auf die beiden Stürmer aufpassen“, mahnt Krischke zu Wachsamkeit bei seinen Abwehrspielern, wenn sie den Ilshofener Spitzen Benjamin Kurz und Michele Varallo gegenüberstehen.

TSV Ilshofen – 1. FC Normannia Gmünd, Samstag, 14 Uhr

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