„Spannend und leidenschaftlich“

Derbyzeit am 1. Spieltag: Der TSV Ilshofen erwartet den Oberliga-Absteiger FSV Hollenbach. Beide Teams gelten als Anwärter auf die Spitzenplätze.

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Paul Weber schirmt den Ball ab. Der TSV Ilshofen setzt sich am vergangenen Samstag im WFV-Pokal mit 5:2 beim Landesligisten TV Pflugfelden durch.  Foto: 

Es ist immer eine große Vorfreude, aber auch Anspannung vor dem Saison­auftakt zu spüren“, berichtet Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann zwei Tage vor dem Start. Dass diese durch das Derby noch einmal erhöht werden, sei klar. „Alles andere wäre auch eine Farce! Es geht gegen die Nummer 1 aus Hohenlohe.“

Erneut also hat der TSV Ilshofen zum Auftakt ein Nachbarschaftsduell. Vor einem Jahr unterlag er den Sportfreunden Hall mit 0:1, diesmal geht es gegen den Oberliga-Absteiger. Mit Karel Nowak, Maximilian Egner, Daniel Schmelzle, Benjamin Kurz (Jugend), Andrey Nagumanov und Maximilian Gebert stehen etliche ehemalige Hollenbacher im TSV-Kader. Schon deshalb sei es „kein normales Spiel“, so Kettemann, dennoch will er nicht davon sprechen, dass er den Gegner gut kennt.

Team kommt in Tritt

Die Vorbereitungsergebnisse waren zunächst bescheiden beim TSV Ilshofen. Unter anderem gab es eine 2:7-Schlappe beim Oberligisten FSV Bissingen. Doch nach dem 3:2-Erfolg in der 1. Runde des WFV-Pokals begann die Mannschaft langsam in Tritt zu kommen. Das 5:2 am vergangenen Samstag beim TV Pflugfelden in der 2. WFV-Pokalrunde hat Kettemann sehr gut gefallen. „Das war zeitweise sehr nahe an dem, was ich mir vorstelle.“ Lediglich die Torausbeute sei zu gering gewesen. „Wir hätten auch 8:2 oder 9:2 gewinnen können.“

So wächst der Optimismus in Ilshofen. Das liegt auch daran, dass der TSV von langwierigen Verletzungen bisher verschont wurde. Zwar wird Neuzugang Maximilian Egner gegen seinen ehemaligen Verein nicht auflaufen können, doch er wird bald wieder im Training erwartet. Das gilt auch für Basri Tiryaki und Ramazan Kandazoglu. Stürmer Martin Hess, der Zugang vom Oberligisten Neckarsulm, sei zwar körperlich noch nicht voll auf der Höhe, „mental aber ist er topfit“, so Kettemann.

Die Hollenbacher wollen nach dem Abstieg aus der Oberliga eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen, in der Spitzengruppe mitmischen. Die Verantwortlichen zeigen sich was die Zielsetzung betrifft eher zurückhaltend. Die Worte „direkter Wiederaufstieg“ nimmt keiner in den Mund. Zum einen wohl wissend, wie schwer das Unterfangen ist, zum anderen wollen sie keine zu große Erwartungshaltung wecken. „Wir haben eine gute Mannschaft mit richtig viel Potenzial“, sagt Kapitän Sebastian Walz. „Das muss reichen, um vorne mitzuspielen.“ Er muss allerdings gegen Ilshofen passen, denn Walz feiert am Samstag seinen Polterabend.

Marc Zeller ging mit einer gebrochenen Nase nach dem unglücklichen Aus im WFV-Pokal gegen den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach vom Platz. Manuel Hofmann verlor einen Zahn. Beide können aber wahrscheinlich auflaufen, so dass lediglich Sebastian Walz fehlen wird.

Info TSV Ilshofen – FSV Hollenbach, Samstag, 14 Uhr

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