Quo vadis, Flyers?

Im Spiel gegen die TuS Urspringschule ist von den Männern der TSG Schwäbisch Hall vor allem eines gefordert: Disziplin.

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Nebojsa Erkic (auf dem Bild links bei der Heimpartie gegen Reutlingen) muss weiterhin aufgrund einer Verletzung auf einen Einsatz verzichten.  Foto: 

Volles Basketball-Programm für die Flyers der TSG Schwäbisch Hall: Am Wochenende sind insgesamt zehn Mannschaften der Haller im Einsatz. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk den Regionalliga-Männern, die mit der TuS Urspringschule das Farmteam des Zweitligisten (ProA) „Team Ehingen“ erwarten.

Die morgige Partie ist mehr denn je durch das Bindewort „wenn“ geprägt: Wenn nämlich die Haller gewinnen, hätten sie bei bisher zwölf Spielen ein ausgeglichenes Punktekonto, was gleichbedeutend mit einem beruhigenden Mittelplatz wäre. Wenn die Gäste verlieren, dann käme für sie die rote Laterne bedrohlich näher. Wenn sich aber der Gegner erneut mit Spielern der Pro A, die erst am Sonntag im Einsatz ist, verstärkt, dann werden im Lager der Flyers schmerzhafte Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen wach. So hatten sich die Klosterschüler in der Saison 2016/17 mit einigen ProA-Spielern „komplettiert“ und fügten so der TSG mit 119:80 die höchste Niederlage in deren Regionalliga-Geschichte bei.

Erkic fehlt weiterhin

Gemessen an den Platzierungen ist zur Zeit allerdings festzustellen, dass sowohl beim Pro-A-Team als auch bei der Regionalliga-Truppe der Ehinger etwas der Lack ab ist. Aber auch die Flyers haben sich zuletzt nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was zu einem großen Teil mit durch das weiterhin verletzungsbedingte Fehlen ihres Topscorers Nebojsa Erkic bedingt ist.

Noch einmal zurück auf die letzte Schlappe gegen Urspring: Damals kassierte man insgesamt acht sogenannte „unsportliche“ (Gesamtstrafe: Achtmal zwei Freiwürfe plus Einwurf für den Gegner) sowie zwei „technische“ Fouls. Da bietet sich zwecks Disziplinierung Einzelner eine Mannschaftskasse an, in die bei bestimmten Vergehen ein entsprechender Obolus einzuzahlen wäre.

Rückkehr von Franklyn Aunitz

Vielleicht gelingt es dem Haller Headcoach Sova Taletovic aber auch, seine Spieler entsprechend dem letzten Heimspiel gegen die TuS Urspring zu motivieren. Diese Begegnung blieb zwar bis zum Schluss offen, brachte den Flyers aber, nachdem Michael Heck und Igor Salamun von der Freiwurflinie sicher verwandelten, einen verdienten 87:82-Erfolg. Damals wie heute beim Gegner dabei: Franklyn Aunitz, Sohn von Bernd Aunitz, einem der großen Macher bei den Flyers. „Franky“, wie er allen Basketball-Freunden bestens bekannt ist, spielte von der U10 bis zur U16 bei den Flyers und zudem in der Kooperationsmannschaft Schwäbisch Hall-Crailsheim in der JBBL (Jugendbasketball-Bundesliga).

Im ehemaligen Kloster Urspring besucht Frankly Aunitz an historischer Stätte das Basketball-Internat und hat sich dort zu einem Führungsspieler entwickelt. Im letzten Heimspiel, das gegen Haiterbach mit 53:67 verloren ging, war er nicht nur Taktgeber, sondern gleichzeitig auch der erfolgreichste Werfer in seiner Mannschaft.

Info Schwäbisch Hall Flyers – TuS Urspringschule; Samstag, 19.30 Uhr, Hagenbachhalle, ab 13 Uhr Spiele der U14 m, der Männer II (15 Uhr) und der Frauen (17 Uhr)

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