Flyers bleiben im Soll

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Der Haller Igor Salamun beim Korbwurf.  Foto: 

Beim Anhang des Aufsteigers aus Stuttgart stellte sich im ersten Viertel die reinste Festtagsfreude ein: Durch ein beherztes Auftreten schloss der Liganeuling die ersten zehn Minuten mit einer 21:14-Führung ab und brachte die Kocherstädter mehr in Verlegenheit, als es ihnen lieb sein konnte. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass das Team von Sova Taletovic über weite Strecken von den Würfen aus der Distanz lebt. So waren es anfangs vorrangig die Dreierwertungen von Igor Salamun und Strahinja Jovicic, die Zählbares einbrachten.

Während die Hausherren im ersten Abschnitt das tonangebende Team stellten, drehten die Gäste dagegen im zweiten Quarter mächtig auf. So markierten in dieser Sequenz Nebojsa Erkic, Strahinja Jovicic und Aleksandar Popovic zusammen alleine 25 von 27 Punkten, was gleichzeitig die Haller Halbzeitführung von 41:38 bedeutete. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Diesem drückte auf Seiten der Flyers vor allem Igor Salamun seinen Stempel auf. Innerhalb weniger Minuten steuerte der Haller Point Guard zehn Zähler zum laufenden Ergebnis bei.

Dabei durfte Halls Chefcoach Sova Taletovic mit Genugtuung feststellen, dass Salamun schon früh zu Saisonbeginn zur alten Sicherheit bei Würfen von jenseits der 6,75 Meter zurückgefunden hat. Beim Abpfiff der Partie standen beachtliche fünf Dreierwertungen zu Buche.

Salamun in guter Frühform

Mit einer knappen 59:55-Führung starteten die Flyers ins Schlussviertel. In diesem ging den Stuttgartern merklich die Luft aus. Während die Gäste aufgrund ihrer Ausgeglichenheit nun eindeutig den Ton angaben, wurde Zuffenhausen jetzt mehr und mehr ein Opfer der eigenen Spielweise. So mussten mit Stephan Böttcher, Erik Meier und Michael Santana Pepen gleich drei ihrer Aktiven vorzeitig mit Foulhöchstzahl vom Feld. Hier zeigte sich dann aber auch an diesem Tag die größte Haller Schwäche: Bei einer nur mäßigen Freiwurfquote von 61 Prozent ließ man neun Zähler an der Linie liegen. Wenn man sich unter dem Strich mit dem Endergebnis trotzdem höchst zufrieden zeigte, so lag das auch in dem Respekt begründet, mit dem die Mannschaft in Stuttgart angetreten war. Zwei Siege zum Saisonauftakt sind das Maximum schlechthin und sind gleichzeitig beste Voraussetzungen für kommenden Samstag, wenn die BSG Ludwigsburg erwartet wird.

TV Zuffenhausen –
TSG Schwäbisch Hall

69:83

Hall: Radovan Cavlin (12), Nebojsa Erkic (18), Michael Heck, Strahinja Jovicic (14, 2 Dreier), Jozef La Rosa (2), Ivica Markovic (2), Aleksandar Popovic (17), Igor Salamun (18,5), Athanasios Stergatos.

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