Lutz für 80 Euro Bußgeld

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Der Stuttgarter Polizeipräsident Franz Lutz hat auf erhebliche Schwierigkeiten bei der Kontrolle der ab 2018 bei Feinstaub-Alarm vorgesehenen Fahrverbote hingewiesen. Weil keine Kennzeichnung der Fahrzeuge vorgesehen ist, denen die Durchfahrt erlaubt werden soll, werde die Kontrolle sehr erschwert: „Man kann den Fahrzeugen nicht ansehen, welcher Klasse sie angehören.“ Die umständlichen Kontrollen könnten Staus verursachen. Das geringe Bußgeld von 20 Euro werde viele Fahrer von Diesel-Fahrzeugen nicht davon abhalten, in die Verbotszone einzufahren. Lutz: „Die Strafe, die droht, ist für den einen oder anderen kalkulierbar.“ Er fordert die vom Bundesverkehrsminister bisher abgelehnte Blaue Plakette und zur Abschreckung ein Bußgeld von 80 Euro. 

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