Illustratorin Alexandra Boiger: Eine Deutsche und 13 Amerikanerinnen, die die Welt verändert haben

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Alexandra Boiger ist als jüngstes von sieben Kindern in einer Großfamilie in München aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Grafik-Design, arbeitete als Animations-Assistentin in England und bei Dream­works in den USA. Heute lebt die 47-Jährige als freischaffende Kinderbuch-Autorin mit ihrem Mann, dem italienischstämmigen Skulpteur Andrea Blasich, einer Tochter und zwei Katzen im Norden Kaliforniens.

2005 erschien das erste von ihr illustrierte Buch, Amy Reicherts „Mama  Had a Quick Little Chat“. Zehn Jahre später folgte das erste Kinderbuch, zu dem sie auch die Texte schrieb: der Auftakt zur Bilderbuchserie „Max and Marla“ – mit von ihrer bayerischen Heimat inspirierten Schneebergen und Hütten. 2011 war sie auf Einladung der berühmten Ghibli Studios an der japanischen Ausstellung zum 100. von Disney-Ikone Mary Blair beteiligt.

Jetzt schmücken Alexandra Boigers Zeichnungen und Aquarelle auch zwei Sachbücher für Kinder über starke Frauen: Natasha Wings „When Jackie Saved Grand Central“ (Houghton Mifflin) über Jacqueline Kennedy Onassis. Und Chelsea Clintons „She Persisted“ (Philomel Books) über 13 Amerikanerinnen, die die Welt veränderten. Die Tochter des früheren US-Präsidenten stellt darin Sklavenbefreierin Harriet Tubman und Vorkämpferinnen für Frauen-, Arbeiter-, Kinder- und Behindertenrechte wie Ruby Bridges und Claudette Colvin vor.

„She Persisted“ sei „eines dieser besonderen Bücher“, die ihr sehr viel bedeuten, sagt die Illustratorin, die es „persönlichen Heldinnen“ wie ihrer Mutter Berta Boiger und Sophie Scholl widmete. Bislang gebe es zwar keine Pläne, es auch in ihre Muttersprache Deutsch zu übersetzen. Aber das wäre „sicherlich ein Traum von mir“, gesteht Alexandra Boiger.

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