Zahl der Pfarrer geht zurück

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Schuldekan Kurt Wolfgang Schatz.  Foto: 

„Es ist selten, dass auf die Ausschreibung einer Pfarrstelle mehr als eine Bewerbung eingeht“, erklärt Kurt Wolfgang Schatz, Schuldekan für die Kirchenbezirke Schwäbisch Hall, Gaildorf und Künzelsau, „und es ist ganz normal, dass eine Vakanz ein Jahr dauert.“

In den nächsten Jahren gebe es zudem eine Pensionierungswelle, dann werde die Situation noch schwieriger. Die Zahl der Theologiestudenten sei drastisch zurückgegangen. Anfang der 90er-Jahre habe eine regelrechte Theologenschwemme dazu geführt, dass viele Studienabgänger nicht in den Kirchendienst übernommen werden konnten.

Neue Motivation schaffen

Heute dürfe dagegen fast jeder, der das Studium schafft, mit einer eigenen Gemeinde rechnen. „Derzeit werben wir an den Gymnasien und Berufsschulen für den Pfarrberuf“, sagt Schatz. Das Studium sei interessant und viel weniger „verschult“ als andere Fächer, den Arbeitsalltag könne man ziemlich frei gestalten.

Die Examina seien allerdings nicht leicht. Die größte Hürde sind wohl die drei alten Sprachen, die jeder Theologe zwar nicht sprechen, aber übersetzen können muss: Latein, Altgriechisch und Althebräisch.

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