Windstille ist wichtig

Seit gestern hat die katholische Kirche St. Mariä Geburt auf dem Michelfelder Kiesberg wieder einen Turm. Seit September stand er auf dem Boden, damit das Kirchendach saniert werden konnte.

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"48 Meter lang ist der Arm des Krans. Der Kirchturm wiegt zehn Tonnen, als Gegengewicht sind am Kran zwölf Tonnen angebracht", schildert Kranführer Franz Bühler (62). Auf dem Michelfelder Kiesberg lenkt er die Maschine, damit der Turm der katholischen Kirche St. Mariä Geburt wieder an seinen angestammten Platz zurückkehrt. "Es ist fast windstill. Das ist wichtig, weil der Turm eine große Angriffsfläche bietet", erklärt Bühler.

Im September ist der Turm abgenommen worden. Die Nagelbinder im Dach mussten mit Stahl verstärkt werden. Beim Glockenläuten hatte der Turm etwas gewackelt und sich nach Westen geneigt.

Eine handvoll Schaulustiger ist auf dem Kiesberg, darunter Manfred Wolf. Der Michelfelder Heimatforscher singt im Liederkranz. "Wir freuen uns, dass wir beim Weihnachtskonzert wieder in dieser Kirche auftreten können. Hier ist mehr Platz als in der evangelischen Kirche", erzählt Wolf.

Pfarrer Karl Enderle ist ebenfalls froh, dass die Zimmermänner der Firma Müller aus Lauchheim den Turm wieder festnageln und festschrauben. Rund 300000 Euro hat die Sanierung des Gotteshauses gekostet. "Wir haben bei der Planung lange überlegt. Aber ein neuer Turm wäre viel teurer geworden."

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