Vier öffentliche Gebäude in Braunsbach werden saniert

Bürgermeister Frank Harsch gab Braunsbacher Gemeinderäten bei ihrer jüngsten Sitzung einen Überblick über Reparaturpläne an Burgenlandhalle, Rathaus und Feuerwehrmagazin.

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  • Burgenlandhalle (links) und Rathaus in Braunsbach sind beim Unwetter am 29. Mai beschädigt worden. Die Büros im Erdgeschoss des Verwaltungssitzes werden derzeit bereits saniert und sollen bald wieder den Mitarbeiterinnen zur Verfügung stehen. 1/2
    Burgenlandhalle (links) und Rathaus in Braunsbach sind beim Unwetter am 29. Mai beschädigt worden. Die Büros im Erdgeschoss des Verwaltungssitzes werden derzeit bereits saniert und sollen bald wieder den Mitarbeiterinnen zur Verfügung stehen. Foto: 
  • Die Räume Richtung Schloßstraße im Rathaus sind besonders in Mitleidenschaft gezogen worden. 2/2
    Die Räume Richtung Schloßstraße im Rathaus sind besonders in Mitleidenschaft gezogen worden. Foto: 
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Die Holzplatten im Erdgeschoss des Braunsbacher Rathauses sind neuen Fenstern gewichen, die dafür sorgen, dass wieder Licht ins Gebäude strömt. Im Inneren wird hart gearbeitet. Handwerker schrauben bereits wieder die ersten Heizkörper an die Wände. Nebenan sehen die Büros in Richtung Schloßstraße, die beim Unwetter am 29. Mai besonders beschädigt worden sind, allerdings noch aus wie in einem Rohbau. Demnächst kann der Boden gerichtet werden, die Elektrik muss neu verlegt, die Wände erst wieder verputzt werden.

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung zeigte sich Bürgermeister Frank Harsch sehr zuversichtlich, dass schon in Kürze die Verwaltungsmitarbeiterinnen ihre Räume dort wieder beziehen können. Die Sitzung des Gremiums fand wiederholt in der alten Schule in Orlach statt, denn der Sitzungssaal in der Burgenlandhalle dient derzeit wegen der Nachbarschaft zum Rathaus behelfsweise als deren Ersatzbüro. Der Schultes gab dem Gremium in der Sitzung einen kurzen Einblick, wie weit die Sanierungspläne für das Rathaus und die weiteren öffentlichen Gebäude, die beim Unwetter beschädigt wurden, bereits gediehen sind.

Das Haller Architekturbüro Kraft kümmere sich intensiv um den Verwaltungssitz. Es habe bereits eine Brandschutzschau gegeben, Angebote von verschiedenen Handwerkern für die notwendigen Arbeiten lägen bereits vor. „Außenanlagen und Treppe werden allerdings erst gerichtet, wenn auch die Straße gemacht wird“, so Harsch.

Für die Burgenlandhalle nebenan zeichne sich das Architekturbüro Kuhn verantwortlich. Auch dort gab es bereits eine Brandschutzschau. „Deshalb müssen wir auch ein paar Dinge ändern“, berichtete der Bürgermeister. Beispielsweise müsse die Kegelbahn eine Notausgangstreppe erhalten. „Da sind wir gerade im Gespräch mit der Versicherung“, fügte er hinzu. Finanziell soll es bei der Wiederherstellung keine Probleme geben, da die Kommune „versicherungstechnisch gut aufgestellt“ sei.

Das gelte auch für das alte Feuerwehrmagazin am Kocher, das von den Fluten und Geröllmassen stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Es erhält nun einen neuen Nutzen: als Heizzentrale der Nahwärme für die Stadtwerke Schwäbisch Hall. Diese hätten nun auch definitiv zugesagt, das Projekt zu verwirklichen, öffentliche und einige private Gebäude im Ort zentral mit Wärme zu versorgen. Die Versicherung unterstütze den Plan, das Gebäude optimiert für diesen Zweck wieder herzurichten.

Für die Reparatur des derzeitigen Domizils der freiwilligen Feuerwehr in der Orlacher Straße ist das Architekturbüro Kühnle zuständig. „Gemeinsam mit der Feuerwehr soll es zunächst noch einen Workshop geben, weil wir wollen gleich ein Stück weiterdenken“, erklärte Harsch. Bei der Sanierung solle in einem Zug ein Anforderungsprofil für die Zukunft eingearbeitet werden. Mehr Details zu den einzelnen Reparatur-Plänen sollen die Architekturbüros selbst in der Dezember-Sitzung des Braunsbacher Gemeinderats vorstellen.

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