Untermünkheimer Kärwekegler trotzen dem Regen

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Ein Spaß bei Sonnenschein – oder auch im Regen: das Kärwekegeln in Untermünkheim.  Foto: 

Die Kärwe des Kultur- und Fördervereins Rößler-Museum gehört schon etliche Jahre fest zum Untermünkheimer Terminkalender. Ein Highlight dabei ist das Kärwekegeln im idyllischen Innenhofes des Museums – ein Treffpunkt für die örtlichen Gruppen und Vereine. Allerdings hat Petrus am Samstagabend wenig Respekt vor den Plänen der Kochertaler. Sie sind versammelt unter dem Baum, an dem die große Kugel am Seil baumelt, die Kegel stehen – und Wasser nieselt vom Himmel.

Das Ziel: viele Kegel umwerfen

Das hält echte Freizeitsportler aber zunächst nicht auf. 14 Teams sind am Start, vom Gesangverein bis zur Feuerwehr, von den Landfrauen bis zur Bäckerei. Es gilt, die Kugel, die an einem Ast befestigt ist, zunächst an den Kegeln vorbei zu schwingen. Keinen darf sie dabei berühren. Auf dem Weg zurück zum Spieler sollte sie allerdings möglichst viele Kegel umwerfen. Die werden dann aufs Konto des Teams gebucht.

Mit dabei ist auch das Team in den roten Jacken: die Bereitschaft Mittleres Kochertal des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Das Kärwekegeln gehört bei uns jedes Jahr dazu“, erklärt Bereitschaftsleiter Olaf Mutschler.

Eigentlich verbindet man das DRK ja eher mit Hilfe bei Verletzungen und in der Not sowie mit sozialen Projekten als mit solchem Spielspaß. „Aber das Miteinander spielt in einer Gruppe von Ehrenamtlichen ebenfalls eine wichtige Rolle“, stellt er klar. Man komme gemütlich zusammen, habe gemeinsam Spaß, stärke die Gemeinschaft. Außerdem seien die Leute der Bereitschaft ja Teil des Kochertals und seines aktiven Vereinslebens: Der Treff im Museumshof dient auch dem Austausch mit anderen. Deshalb geht’s dem DRK-Team auch nicht nur ums Gewinnen.

Petrus kennt keine Gnade. Dicke Tropfen prasseln vom Himmel. Zwar sind etliche Tische überdacht, die Spieler stehen aber unter freiem Himmel. Schließlich greift Uwe Winkler, Vorsitzender des Kultur- und Fördervereins Rößler-Museum, doch zum Mikrofon: „Wir legen eine Pause ein“, gibt er bekannt. Immerhin, abgebrochen muss das Turnier nicht werden. Später am Abend geht’s noch gemütlich zu. Sieger wird der Club 80, Platz zwei geht an Gaisdorf, das DRK landet auf Platz drei.

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