Umleitungsstress auf B14 zwischen Mainhardt und Michelfeld endet

Die Vollsperrung der Bundesstraße 14 zwischen Mainhardt und Michelfeld wird nach der fünfwöchiger Sanierung am 1. Juni aufgehoben.

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Bei Schmuddelwetter ging die Sanierung des B14-Abschnitts in den letzten Tagen gut voran.  Foto: 

Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte am 28. April 2016 mit der rund 900.000 Euro teuren Erneuerung der Fahrbahndecke der B 14  zwischen der Kreisstraße 2670 nach Ziegelbronn bei Bubenorbis und der Roten Steige an der K 2579 nach Witzmannsweiler begonnen.  Bis kommenden Mittwoch, 1. Juni, werden nun die Arbeiten auf der rund 3,8 Kilometer langen Strecke abgeschlossen sein, und die Vollsperrung kann aufgehoben werden. “Das Wetter hat uns immer wieder kleinere Verzögerungen beschert. Wenn es regnet, können wir nicht asphaltieren“, sagt Alexander Schüll, Bauleiter der Firma Leonhard Weiss für die B14-Baustelle bei Mainhardt.

So auch am Dienstagnachmittag, als der siebenköpfige Bautrupp den Fertiger für den Asphaltbelag und die Straßenwalzen in Mainhardt-Bubenorbis vorzeitig wegen Regens abstellen muss. Nur Günther Zill bereitet mit seinem Bagger am Fahrbahnrand das Bankett für den Bankett-Fertiger vor. “Ab Montag kann der Linienbusverkehr wieder starten.

Damit haben wir rechtzeitig zum Schulanfang unsere Hauptaufgabe erfüllt“, sagt Alexander Schüll. Bis Mittwoch werde man dann die Markierungsarbeiten und die Anschlüsse der Seitenstraßen fertiggestellt haben. “Dann können die Autofahrer wieder ihre gewohnte Strecke nutzen“, so der Bauleiter. Seit Ende April hat die Firma Leonhard Weiss zwischen Bubenorbis und der Roten Steige den Fahrbahnbelag abgefräst, einzelne tiefergehende Schadstellen im Asphalt saniert und die Asphaltdecke zweilagig wieder aufgebaut. “Wegen der wetterbedingten Verzögerungen haben wir teilweise mit zwei Asphaltfertigern gearbeitet, berichtet Schüll. Man habe rund 9000 Tonnen Asphalt verarbeitet.

Zu Beginn der Maßnahme habe es einige Probleme mit der Umleitungsstrecke gegeben. “Fahrer haben die Sperrung ignoriert und zu spät bemerkt, dass sie nicht weiterkommen“, berichtet der Bauleiter.  “Die aufgetretenen Unklarheiten wurden zeitnah durch Umstellungen von Schildern und die Aufstellung von zusätzlichen Verkehrszeichen optimiert“, erklärt Matthias Kreuzinger, Pressereferent im Regierungspräsidium Stuttgart, auf Anfrage. “Es wird höchste Zeit, wir sind hier alle froh, wenn es rum ist“, atmet Judith Koppenhöfer aus Bubenorbis auf. Habe sie vor der Sperrung höchstens 15 Minuten nach Schwäbisch Hall gebraucht, so rechnet sie derzeit mit 35 Minuten Fahrzeit wegen der Umleitung. Da könne man nicht mal „gschwind“ in Michelfeld Weckle holen, sagt die junge Frau.

“Unsere Kunden meckern, weil die Umleitung schlecht ausgeschildert ist“, sagt  Bernd Meiser, Inhaber des Autocenters Bubenorbis. Die Stammkunden kämen aber trotzdem. Seine Werkstatt, an der B14 hat wegen des hohen Absatzes zur Fahrbahn derzeit keine direkte Bundesstraßenzufahrt. “Da müssen wir immer über das private Grundstück unseres Nachbarn, das gefällt dem natürlich auch nicht“, so Meiser. Auch er freue sich auf das Ende der Vollsperrung.

“Unser Sattelzug muss wegen der Baumaßnahme in der engen Zufahrt immer rückwärts rangieren“, berichtet Nico Illing, Mitarbeiter der Firma Reck aus Bubenorbis, die Paletten herstellt.  “Manchmal war der Verkehr schon krass, aber unsere  Bevölkerung hat viel Verständnis für die Umleitung gezeigt, auch wenn man manchmal lange warten musste, um die Hauptstraße zu überqueren“, sagt Hüttens Ortsvorsteher Alfons Eichkorn. “Er sei „happy“, wenn nächste Woche alles wieder normal laufe. “Hütten hat schon am stärksten gelitten“, sieht Mainhardts Bürgermeister Damian Komor ein. Beschwerden habe es aber kaum gegeben. An Arbeitstagen seien auf diesem Abschnitt der B 14 durchschnittlich rund 11.000 Fahrzeuge am Tag gezählt worden, die nun die Umleitung gefahren seien.

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