Tura präsentiert Sportwoche zum Mitmachen

Zum 30. Mal lud der Untermünkheimer Turn- und Rasensportverein nun zu seiner Sportwoche. Das Programm war für Teilnehmer wie Zuschauer vielfältig

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Großer Bahnhof am Freitagabend am Untermünkheimer Sportgelände: In einem kleinen Kraftakt ist dort neben dem Beachvolleyballfeld ein Boulefeld entstanden. „Im Prinzip wurde es in einem Tag dank der extrem guten Logistik erstellt“, berichtet Tura-Vorstandssprecher Horst Marlok. Mehrere Firmen haben zusammen gearbeitet, am 5. Mai rund 100 Tonnen Erde abgefahren und rund 70 Tonnen passendes Material eingebracht.

Nun muss nur noch das frisch gepflanzte Gras um das Feld herum wachsen. Den Rest besorgt der Verein. Mehrere Kurse bietet er für die Sportart mit den kleinen Kugeln an. Außerdem gibt es einmal wöchentlich einen Schnupperabend, um die eigentlich einfachen Regeln zu erlernen.

Nutzt der Verein den Platz gerade nicht, kann ihn jeder bespielen. Marlok dankt den Firmen, die es ermöglicht haben, dass die Kosten für den Tura niedrig blieben. „Jetzt sehen wir mal, wie der Platz angenommen wird“, meint Marlok. Ein Satz Kugeln und Abwurfkreise in den Gemeindefarben blau und gelb hat Bürgermeister Christoph Maschke dabei. Er honoriert das Engagement für das neue Spielfeld. Und dann gibt’s gleich den ersten Wettkampf, an dem sich auch Marlok und der Schultes beteiligen.

Das Wochenende gehört den Beach-Volleyballern und den Jugendfußballern. Immerhin treten zum Turnier sechs D-, zwölf F-Jugend- und zwölf Bambini-Mannschaften an. Weniger als in den letzten Jahren, was die Sportwoche auch auf drei Tage schrumpfen lässt. „Man muss sich damit abfinden“, erklärt Marco Bauer, der im Tura-Vorstand für Projekte und damit auch für die Sportwoche zuständig ist. Die Zeiten hätten sich gewandelt, Familien nutzten verstärkt Pfingsten, um günstig in den Urlaub zu fahren. So zögen Mannschaften auch kurzfristig wegen Spielermangels ihre Anmeldungen zurück.

Künftig wolle man neue Wege gehen, sich mit anderen Vereinen beratschlagen. „Denen geht es ja auch so. Wir wollen dann Terminkollisionen vermeiden“, so der Funktionär. So könnte ein Master-Turnierplan entstehen.

„Aber wir haben es ja noch gut hinbekommen“, meint Bauer. Ein Highlight ist das Spiel zwischen dem Tura und Sulzdorf, auch das Allstar-Game, wo nach seinen Worten „ältere Erfahrene auf Spritzigkeit und Kondition“ träfen. Abends feiern alle eine große Mallorca-Party im Vereinsheim.

Eine Besonderheit ist die Tura-Olympiade, bei der alle mitmachen können. „So integrieren wir Jung und Alt“, so das Vorstandsmitglied. So gibt es am Sonntag zwei Stationen in der Kochertalhalle, an denen Tischtennis und Badminton Ballgefühl vermitteln. Natürlich will der Verein auch so für seine Abteilungen werben. Gleichzeitig gibt es an jeder absolvierten Station einen von fünf nötigen Stempeln auf den Pass, mit dem es entweder am Schluss eine Kugel Eis oder die Teilnahme an einer Verlosung mehrerer Preise gibt.

Dass das ganze lustig abgehen und vor allem auch das Miteinander stärken soll, zeigen die Wettbewerbe auf dem Hartplatz wie Schubkarren- oder Mülltonnenrennen. So macht Sport vielen Menschen Spaß.

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