Techno-Fans feiern beim Festival "Jungle-Beat" in Saurach

Dschungelfeeling, wummernde Bässe und jede Menge gute Laune beim Publikum: Vor diesem Hintergrund ging auch heuer das Jungle-Beat-Festival am Waldrand bei Saurach über die Bühne.

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Feierndes Partyvolk zur Technomusik von DJ Jack aus der Region.  Foto: 

Schon beim Eintritt auf das Festivalgelände tauchten die Besucher in eine andere Welt ein. Das komplette Areal war in einen Urwald verwandelt worden, bei dem allein an einem Abend knapp 2000 Besucher vor Ort waren. Dabei stand dieses Jahr alles unter dem Motto "This shit is bananas".

Das Festivalgelände setzte sich aus drei Bühnen zusammen. Wer die Anfänge des Festivals auf der grünen Wiese bei Saurach kennt, wird erstaunt sein, was der Verein "Beat Bus" jedes Jahr auf die Beine stellt: "Angefangen hat es mit dem Kauf von unserem alten VW-Bus. Den wollten wir dann irgendwie finanzieren und haben deshalb kleine Partys organisiert", erzählt Manuel Kochendörfer (25), einer der Macher des Jungle-Beat-Festivals. Mittlerweile steigt die Besucherzahl jährlich. "Dieses Jahr spielt auch das Wetter super mit." Und damit steht dem friedlichen Festival auch hier nichts mehr im Weg.

Wer es klein, aber gemütlich mag, der war im Schacht-Reservat genau richtig: Hier legten eher unbekannte Künstler wie Steve Voh ihre Musik auf, und die Besucher konnten auf einer Art Dachterrasse zu den Elektrobeats tanzen. An die Tanzfläche angedockt war der Beat-Trailer - ein umgebauter Anhänger, der als fahrbare Bar dient. Betrieben wurde er von den ehrenamtlichen Helfern des Schacht-Clubs aus Dünsbach. Eine deutlich größere Tanzfläche bot die UrwaldStage. Hier legten DJs wie Frische Ernte oder Monkeybrain bis tief in die Nacht auf.

Wem es am Abend an der frischen Luft zu kalt wurde, der wechselte in das sogenannte Affenhaus. Die dortige Kulisse war ein Zirkuszelt mit der größten Bühne und jeder Menge Platz. Hier legten die Headliner wie Sascha Braemer oder Hanne & Lore auf. Ebenfalls einen Auftritt hatte DJ Jack, mit bürgerlichem Namen Christian Jecho, der sich selbst als Jungle-Beat-Urgestein bezeichnet: "Ich bin vom ersten Festival an dabei."

Dass er dieses Jahr sogar auf der Mainstage im Affenhaus auftreten darf, sei für ihn ein großer Höhepunkt. Der 23-Jährige kommt aus Gründelhardt.

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