Taubertal wird zum Schauertal

15.000 Besucher erlebten am Wochenende das Taubertal-Festival in Rothenburg. Nur das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen.

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Beim Taubertel 2017 wurde wieder kräftig gefeiert.  Foto: 

Mehr als 15 000 Besucher sorgten bei der 22. Auflage des Taubertal-Festivals einmal mehr für ein ausverkauftes „Haus“ – und stellten damit den herausragenden Status des Festivals unter Beweis. Mit Bands wie Rise Against, Billy Talent, Casper, Anti Flag, The Amity Affliction oder In Extremo war das Line-up in diesem Jahr außergewöhnlich rocklastig besetzt. Das Publikum dankte es aber mit viel Tanz und Pogo.

Strahlender Sonnenschein, heiße Temperaturen und trockenes Wetter – ja, so lieben wir den Sommer. Das hat aber auch Nachteile beim Campen: Schon frühmorgens herrschen beim ersten Sonnenstrahl tropische Temperaturen im Zelt. Und der Inhalt der Bierdosen verwandelt sich schnell vom „kühlen Blonden“ zum warmen „Hopfentee“. In diesem Jahr jedoch wurde das Taubertal unterhalb von Rothenburg zum Schauertal – immer wieder gingen ausgiebige Regengüsse auf das Festivalgelände samt Campingplatz nieder. Und dort war schnell Land unter. Die Besucher nahmen es jedoch gelassen – und feierten sich einfach trocken.

Das Festival verlief laut Veranstalter im Großen und Ganzen friedlich und trotz der eher schwierigen Wetterbedingungen reibungslos. Eher enttäuschend waren leider die Freitag-Headliner Rise Against, die Probleme mit dem Sound hatten. Dagegen überraschte der Auftritt von Casper umso mehr, der sich in den vergangenen Jahren zu einem würdigen Headliner gemausert hat und den Leuten eine dementsprechende Show bot: mit Feuerwerk und viel Tamtam.

Seit einigen Jahren spielt der Umweltschutz beim Taubertal-­Open-Air eine immer größere Rolle. Nicht zuletzt auch, weil das Festivalgelände mitten im Naturschutzgebiet liegt. In Kooperation mit dem Dienstleister Bredenoord, der das Festival mit Lichtmasten und Aggregaten versorgt, haben die Organisatoren deshalb in diesem Jahr erstmals Solarmodule aufgestellt. „Unser Ziel wäre es, irgendwann den kompletten oberen Campingplatz mit Solarstrom zu versorgen“, so Taubertal-Pressesprecher Florian Zoll. In diesem Jahr reichte der „Solarsaft“ aber auch wetterbedingt nur für den Bereich des Bayrischen Roten Kreuzes sowie für das Camp des Fanclubs „Tauberplanscher“.

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