Starke heimische Unternehmen

Besucher aus 100 Nationen, Aussteller aus 70 Ländern - die Region, allen voran die IHK mit ihrem Gemeinschaftsstand, kann sich sehr gut im Wettbewerb auf der Industriemesse behaupten.

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Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid überreichte die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg an Uwe Ziehl.  Foto: 

Wie in jedem Jahr veranstaltete die IHK am ersten Messeabend einen großen Empfang für Politik und Wirtschaft. Dort wurden nicht nur große Reden geschwungen, sondern auch eine bedeutende Auszeichnung vergeben. Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid ehrte den Haller Unternehmer Uwe Ziehl für seine herausragenden beruflichen Leistungen und überreichte ihm die Wirtschaftsmedaille des Landes. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Firmengruppe Ziehl-Abegg zeigte sich erfreut, stellte aber eines sofort klar: "Ich möchte betonen, dass das gesamte Leistungsvolumen nur durch unsere Mitarbeiter aufgebracht werden kann."

"Ziehl-Abegg steht stellvertretend für all die familiengeführten, mittelständischen Unternehmen in der Region", erklärt Nils Schmid in seiner Laudatio. "Gerade auf der Hannover Messe zeigt sich, wie vielfältig die heimische Wirtschaft mit ihren vielen Traditionsunternehmen und gerade auch mit ihren neuen, innovativen Firmen ist." 49 Aussteller aus Heilbronn-Franken sind auf der Messe vertreten. Die Zahl ist wieder einmal höher als im vergangenen Jahr. "Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet die IHK Heilbronn-Franken mit ihrem Gemeinschaftsstand. Viele Unternehmen nutzen diesen als Sprungbrett und sind in den Folgejahren dann als eigenständige Individualaussteller mit eigenem Stand in Hannover vertreten", erklärt der Minister.

Die IHK Heilbronn-Franken feiert in diesem Jahr 35-jähriges Jubiläum des Gemeinschaftsstands. "Dass in 68 Jahren Hannover Messe ein Stand seit 35 Jahren besteht, ist eine Besonderheit", erklärt Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG. "Das zeigt die wunderbare Verbindung, die wir mit der Region Heilbronn-Franken haben."

In diesem Jahr stellen 13 Unternehmen am Gemeinschaftsstand der IHK aus. Für Heinrich Laas ist die Teilnahme an einer Messe Neuland. Er hat vor dreieinhalb Jahren die Firma "Giebel FilTec" in Bretzfeld übernommen. "Die IHK hat uns gefragt, ob wir auf dem Gemeinschaftsstand mitmachen wollen und diese Chance haben wir natürlich genutzt", so Laas. Und weiter: "Die IHK organisiert hier an dem Stand alles, das ist natürlich eine enorme Erleichterung. Man muss sich zwar an die vorgegebenen Rahmenbedingungen anpassen, hat dafür aber keinerlei Sorgen." Ziel der Firma ist es aber dennoch, künftig an einem eigenen Stand ihre Trockenmittel zu präsentieren.

Schon beinahe ein alter Hase am IHK-Gemeinschaftsstand ist hingegen die Matthias Meidlinger GmbH aus Brackenheim. "Unser Unternehmen ist international tätig. Wenn wir das auch weiterhin sein wollen, müssen wir auf einer Messe mit internationalem Verkehr präsent sein", betont Geschäftsführer René Meidlinger. Den Gemeinschaftsstand sieht er als eine sehr gute Sache. Er ergänzt: "Wir wollen auch künftig dabei sein, allerdings wollen wir im nächsten Jahr vielleicht einen etwas größeren Stand."

Ein Unternehmen, das gleich mit zwei Ständen auf der Hannover Messe vertreten ist, ist die Firma "Renner" aus Güglingen. Zum einen stellt der Spezialist für Kompressoren seine Produkte auf dem Gemeinschaftsstand aus, zum anderen hat Renner alle zwei Jahre einen eigenen Stand in Halle 26. Dort findet die größte Leitmesse für Druckluft und Kompressoren statt. "Da diese Messe aber eben nur alle zwei Jahre veranstaltet wird, die Besucher aber jährlich zahlreich erscheinen, möchten wir die Chance nutzen, jedes Jahr dabei zu sein", sagt Geschäftsführer Bernt Renner. So entstand die Idee, an dem IHK-Gemeinschaftsstand mit auszustellen. "Das ist sehr vorteilhaft. Wir waren schon mehrfach dabei und wollen auch in Zukunft dabei bleiben", betont Renner. Durch die Teilnahme an der Messe will er nicht nur die neuen Produkte vorstellen, sondern sich auch die vorherrschende Wettbewerbs-Situation vor Augen führen. "Nur so schaffen wir es, mit den stetig wachsenden Anforderungen auf dem Markt standzuhalten und uns zu orientieren", ergänzt Renner.

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