Sprunggewaltige Grundschüler

Seilspringen statt Unterricht:  Die Untermünkheimer Grundschüler verausgabten sich  am Mittwochvormittag in der Weinbrennerhalle.

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Laut Herzstiftung eignet sich Seilspringen hervorragend, um Gefäßkrankheiten vorzubeugen und Freude an Bewegung zu stärken. Die Untermünkheimer Viertklässler bewiesen bei ihrer kleinen Show viel Geschick.  Foto: 

Rund 100 Erst-, Zweit- und Drittklässler der Grund- und Hauptschule Untermünkheim verlassen am späten Mittwochvormittag ihre Unterrichtsräume. Manche schlendern, andere rennen die wenigen Meter hinüber in die Weinbrennerhalle. Gleich sollen die  Viertklässler auftreten, die zwei Stunden lang mit Beate Dehmel von der Deutschen Herzstiftung eine kleine Show einstudiert haben. Die Workshop-Leiterin fragt in die Halle: „Seid ihr bereit für Rope?“ – „Skipping!“,  lautet die vielstimmige, enthusiastische Antwort der  Viertklässler. In den nächsten 30 Minuten zeigen sie, dass Rope-Skipping weit mehr als das althergebrachte Seilspringen ist. Die geschicktesten und sprungstärksten Schüler schaffen es sogar,  über mehrere, gleichzeitig kreisende Seile zu springen oder ihnen gelingen mehrere Durchschwünge pro Sprung. Nach einem kräftigen Schlussapplaus dürfen sich auch die jüngeren Schüler an den bunten Seilen ausprobieren. Die allermeisten sind mit Engagement bei der Sache.

„Bundesweit ist das Interesse am Skipping-Hearts-Projekt recht groß, im Landkreis Schwäbisch Hall bin ich bislang allerdings recht selten unterwegs“, sagt Beate Dehmel im Anschluss. Umso mehr freue sie sich, dass die Untermünkheimer Grund- und Hauptschule Interesse am Projekt gezeigt hat.

„Seilspringen machen wir auch oft im Sportunterricht. Dabei stellen sich die Mädchen meist geschickter als die Buben an“, ergänzt Lehrerin Cornelia Weidner. Nun, kurz vor den Sommerferien, liege der Schwerpunkt   aber mehr auf Leichtathletik.
 

Seilspring-Projekt

Ziel Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ ins Leben gerufen. Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und wurde von der TU München wissenschaftlich untersucht. Aktuell wird Skipping Hearts in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern, Saarland, Niedersachsen und in Schleswig-Holstein angeboten. Bundesweit wurden mit  über 6000 Workshops mehr als 300.000 Kinder erreicht.

Mitmachen Am Projekt interessierte Schulen können unter www.skippinghearts.de mit der Deutschen Herzstiftung Kontakt aufnehmen.

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