Sekt, Vortrag und Theater

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Die Mitglieder des Vereins (von vorne links, nach hinten rechts): Anna-Gela Henkel-Kochendörfer und Ute Ebner-Höll (Einsatzleitung), Susanne Held, Sabine Talmon-Gros, Andrea Neumeier, Doris von Busekist, Regine Horcher, Angela Döll, Charlotte Denner,  Rolf Aikens, Ulrich Rost, Marta Breunig, Susanne Guinand, Simone Haier, Roland Schmidt, Hildegard Schiller, Helga Braun, Hanne Coscun, Barbara Kaspar, Karin Sinn, Doro Herrmann, Beate Zinsmeister, Maria Kopp, Marlen Sartirana, Sandra Böttcher, Ulrike Raichard, Raimund Laas, Beatrix Förstel, Almut Albrecht.  Foto: 

Der Haller Hospiz-Dienst besteht heuer seit 25 Jahren. Das wird mit einem Abend in der Kultbucht gefeiert. Beginn ist am Mittwoch, 17. Mai, um 19.30 Uhr mit der öffentlichen Mitgliederversammlung im Theatersaal. Bis 20 Uhr werden Interna über die Arbeit des Vereins berichtet. Nach einer kleinen Pause mit Sektempfang geht es um 20.15 Uhr weiter. Dr. med. Hans-Hermann Ehrat spricht über „Idiolektik, eine besondere Gesprächsführung“. Um 21 Uhr folgt das Theaterstück „Ente, Tod und Tulpe“, frei nach Wolf Ehrlbruch.

In der Hospizarbeit gehe es um bedingungslose Akzeptanz gegenüber jedem, der die Unterstützung wahrnimmt. Hospizliche Hilfe gebe es für jeden, gleich welcher Weltanschauung, Religion, Kultur, sozialem Status oder Krankheitsbild, versichert der Verein. Hospizliche Kultur sei geprägt von Offenheit.

Eigene Betroffenheit

Verschiedene Menschen kämen in der Gruppe zusammen, die sich in ihrem Privatleben nicht wahrnehmen würden, weil die Interessen so unterschiedlich sind. Sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Kräfte setze der Haller Hospizdienst an der Seite von Sterbenden ein. „Schauen wir uns die Geschichte der internationalen Hospizbewegung an, so wird deutlich, dass die Motivation der Pioniere, nämlich die Betroffenheit aus eigener Erfahrung mit Sterben und Tod, für ihr Engagement eine tragende Rolle spielte“, schreibt der Verein. Die Motivation des Engagements treffe auch auf die Haller Helfer zu.

„Der Zugang zur Hospizarbeit entsteht aus der ganz persönlichen Biographie mit Schwerpunkt auf den Themen Sterben, Tod und Trauer.“ Bevor Ehrenamtliche tätig werden könnten, müssten sich diese mit den Erfahrungen auseinandersetzen und die eigene Geschichte mit den Erlebnissen der anderen Begleiter und Vorreiter  ergänzen. Hospiz­arbeit  werde für manche zur Lebensarbeit, so der Verein weiter. Durch die Begleitung von Sterbenden lerne man das Leben zu schätzen.

www.hospizdienst-schwäbisch-hall.de

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