Schwarzarbeit: Gericht verurteilt Unternehmer

Zwei Firmenchefs zahlten Löhne schwarz. Außerdem waren Mitarbeiter nicht korrekt der Sozialversicherung gemeldet. Die Unternehmer aus dem Landkreis wurden zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt.

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Aufgrund von Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Heilbronn, Standort Tauberbischofsheim, wurden zwei Unternehmensinhaber aus dem Landkreis Hall wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt vom Amtsgericht Crailsheim schuldig gesprochen. Verurteilt wurden sie zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Die Vollstreckung der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten waren Inhaber einer Baufirma, die Betonboden- und Estrichlegearbeiten ausführte. Über einen Zeitraum von drei Jahren meldeten die Verurteilten die bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer nicht oder nicht im richtigen Umfang zur Sozialversicherung an. Die Löhne wurden schwarz ausbezahlt. Insgesamt seien Sozialversicherungsbeiträge von 100000 Euro nicht an die Sozialkassen abgeführt worden, schreibt das Hauptzollamt Heilbronn in einer Pressemitteilung. Neben der verhängten Freiheitsstrafe auf Bewährung müssen die Firmeninhaber den verursachten Schaden wiedergutmachen.

Info Zollfahndungsämter sind örtliche Behörden der Zollverwaltung. Sie sind für die Ermittlung von den der Zollverwaltung zur Verfolgung zugewiesenen Straf- und Ordnungswidrigkeitentatbeständen zuständig.

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