Sanierung der Halle in Westheim soll in den Ferien stattfinden

Fast alle Gewerke für den Umbau der Rosengartenhalle sind schon vergeben. Die Gemeinde hofft noch auf Mittel aus dem Ausgleichstock.

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Die Rosengartenhalle in Westheim soll ab den Sommerferien saniert werden. Der Umbau soll 615?000 Euro kosten.  Foto: 

Der Sanierung der Rosengartenhalle in Westheim ab Beginn der Sommerferien steht kaum noch etwas im Wege: Sieben Unternehmen, alle aus der Region Schwäbisch Hall oder Hohenlohe, erhielten bereits den Zuschlag für Rohbauarbeiten, Elektroinstallation, Lüftungsinstallation sowie Glaser-, Maler-, Fliesen- und Schreinerarbeiten.

Mit rund 281.630 Euro bleiben die Kosten für diese Positionen bislang im geschätzten Rahmen. Eine erneute Ausschreibung wird es für die Heizungs- und Sanitärinstallation geben. Für diese Arbeiten ging nur ein einziges Angebot ein, das Architekt Wilhelm Kraft als zu hoch einschätzt. Betroffen ist vor allem die Sanitärinstallation, die mit mehr als 103.000 Euro fast 40.000 Euro über dem erwarteten Preis liegt. Nun wird nochmals beschränkt zu einer Angebotsabgabe aufgefordert.

 Im Haushalt 2016 sind für die Sanierung der Rosengartenhalle insgesamt 615.000 Euro eingeplant. 475.000 Euro davon entfallen auf die Erneuerung des Sanitärbereiches, der Umbau des Eingangsbereiches am Bürgersaal soll 90.000 Euro kosten, für die Aufwertung des Vorplatzes zwischen Halle und Schule sind 50.000 Euro vorgesehen. Knapp 290.000 Euro oder 46 Prozent der Sanierungssumme können bereits mit Sicherheit durch öffentliche Fördergelder finanziert werden. Die Bewilligung von 150.000 Euro aus dem Ausgleichstock steht noch aus. Die Sanierung muss wegen der Nutzung der Halle durch Schule und Vereine während der Ferien ausgeführt werden. Weil der Bau daher nicht aufschiebbar ist, hat das Regierungspräsidium Stuttgart dem vorzeitigen Baubeginn bereits zugestimmt.

 „Es kann passieren, dass die Mittel aus dem Ausgleichsstock nicht kommen“, dämpft Rosengartens Bürgermeister Jürgen König die Erwartungen. Vom Unwetter getroffene Gemeinden bräuchten die Gelder nun dringender. „Falls das so sein sollte, kann die Gemeinde diese Kosten aber auch selbst stemmen“, stellt König in Aussicht. 

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