Neuer Grüngutplatz soll mehr Ordnung schaffen

Anlieferung: Separate Zufahrt und klare Trennung vom Wertstoffhof sollen in Kupferzell Probleme lindern.

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Der Grüngutplatz soll umgebaut werden.  Foto: 

Der neue Grüngutplatz Stäffelesrain in Beltersrot nimmt Gestalt an. Jedenfalls auf dem Papier. Klar ist: Durch die Trennung von Wertstoffhof und Grüngutplatz sowie durch eine neue Zufahrt an der Ostseite soll die teilweise schwierige Verkehrssituation an der Deponie entschärft werden. Besonders an den Wochenenden herrscht häufig große Unordnung und die Fahrzeuge stehen lange in der Schlange.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellten Sebastian Damm, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis, und Mitarbeiter Michael Freiberg den aktuellen Planungsstand vor. „Wir liegen jetzt zeitlich mit dem Vorhaben im Soll“, sagte Damm. Noch in diesem Jahr soll der Umbau des Grüngutplatzes ausgeschrieben werden, fertig wird das Projekt voraussichtlich im Herbst 2018. Ursprünglich hatte man den Herbst 2017 angepeilt. Der Gemeinderat gab für die Baugenehmigung an diesem Abend einstimmig grünes Licht.

Zehn Fahrzeuge gleichzeitig

Auf einer Fläche von knapp 1800 Quadratmetern sollen zwei Annahmeboxen und ein vertiefter Abrollcontainer stehen. Anlieferer könnten laut Damm dadurch „Grünschnitt von oben einzuwerfen“. Das Material werde gehäckselt, gesiebt und anschließend für die Abholung aufbereitet. Bis zu zehn Fahrzeuge mit Anhängern können laut Planungsteam in Zukunft den Platz gleichzeitig nutzen. Ein Rückstau auf die Straße, wie bislang, sei „sehr unwahrscheinlich“. Wenn es zu kalt werde, könnte das Personal einen beheizbaren Container nutzen.

Für den abgetrennten Grüngutplatz sind in Zukunft flexible Öffnungszeiten geplant – angedacht sind vier Stunden pro Tag. „Wir versuchen die Zeiten an den Wochentagen zu variieren, damit es für jeden möglich ist, auf den Platz zu kommen“, sagt Michael Freiberg. „Damit bekommen auch berufstätige Menschen die Chance, ihr Grüngut unter der Woche wegzubringen.“

Wichtig ist den Gemeinderäten, dass klar definiert ist, welche Materialien angeliefert werden dürfen. Erlaubt sind laut Michael Freiberg Laub, Baum- und Rasenschnitt, Stroh, Wurzelstöcke und Fallobst. Auch Pflanzen mit bestimmten Krankheiten werden angenommen. „Wir sind gebrannte Kinder in Beltersrot. Deshalb müssem wir deutlich machen, dass jede Art von Schlämmen dort nicht gelagert werden darf“, sagt Gemeinderat Günter Rudolf mit Nachdruck. In den Unterlagen der Planer war bei den Verboten nur von Klärschlamm die Rede gewesen. Einig sind sich die Räte auch bei der Infrastruktur: Die Zufahrt zur gesamten Deponie müsse deutlich verbreitert werden.

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