Rundgang durch Vauban: Besucher aus Hall informieren sich

Eine Delegation aus Hall besucht das Freiburger Quartier Vauban. Die Besucher informieren sich dort über gemeinsame Wohnformen.

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Architekt Wolfgang Borgards (vorne, Mitte rechts) erklärt, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen dem Haller Bahnhofsareal und dem Freiburger Stadtteil Vauban gibt.  Foto: 

Das Freiburger Stadtteilquartier Vauban habe einen legendären Ruf, schreibt die Haller Stadtverwaltung in einer Mitteilung.  Mehr als 5000 Menschen leben in dem 41 Hektar großen, teilweise autofreien Stadtteil. Auf einem ehemaligen Kasernengelände haben sich Baugemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser, ökologische und energieeffiziente Häuser etabliert. „Im Vauban gibt es auf engstem Raum viele Musterbeispiele alternativer Wohnmöglichkeiten“, heißt es in der Mitteilung.

Auf Initiative der Haller Volkshochschule, dem Fachbereich Planen und Bauen und dem Mehrgenerationentreff fuhren jetzt 33 Haller nach Vauban, um sich einen Überblick über gemeinsame Wohnformen zu verschaffen. Architekt Wolfgang Borgards (Büro K9), der den Siegerentwurf für das Bahnhofsareal erarbeitet hat, stellte der  Gruppe Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Bebauung vor. Peter Klink, Fachbereichsleiter Planen und Bauen in Hall, beantwortete Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet im Haller Bahnhofsareal stellten. Abstrakte Plangrößen – wie der Abstand der Häuser zueinander, die Größe von Grünzonen sowie Straßenbreiten und Geschosshöhen – wurden in Vauban veranschaulicht, heißt es in der Mitteilung. 

Die Stadtverwaltung schreibt weiter: „Vauban beeindruckt durch architektonische Vielfalt, Autofreiheit, Begegnungsorte und einen hohen Anteil an Familien. Gemeinschaftliche Wohnformen und Individualität sind im Quartier ideal miteinander verbunden.“ 

Viele Teilnehmer der Exkursion treffen sich monatlich im Haus der Bildung. Die Gruppe „Gemeinsam bauen in Schwäbisch Hall“ realisiert im Sonnenrain und auf dem Bahnhofsareal alternative Wohnprojekte. Sie trifft sich immer am zweiten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr.

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