Robin Trumpp verteidigt dritten Platz bei Freundschaftsfliegen in Liechtenstein

Einen starken Auftritt hat der Untermunkheimer Modellflugpilot Robin Trumpp im Fürstentum Liechtenstein hingelegt. Er belegte den dritten Platz.

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Robin Trumpp (rechts) belegt Platz drei. Auf Rang zwei landet der Finne Lassi Nurila, Erster wird der Pilot aus Liechtenstein, Stefan Kaiser.  Foto: 

Robin Trumpp hat  mit seinen Künsten als Modellflugpilot überzeugt. Anfang Juli wurde in Bendern im  Fürstentum Liechtenstein das 50. Internationale Freundschaftsfliegen um den Pokal Ihrer Durchlaucht Marie von und zu Liechtenstein ausgetragen.

Angetreten waren 55 Modellpiloten aus der ganzen Welt. Aus Japan war der ehemalige zweifache Weltmeister Gichii Naruke gekommen. Auch das  komplette Schweizer Nationalteam, der amtierende Europameister Stefan Kaiser, Worldcup Gewinner 2014 und 2015 Lassi Nurila und natürlich Liechtensteins Modellflug-Ass Wolfgang Matt waren dabei. Robin Trumpp zeigte einen sehr guten ersten Flug. Die Punkte waren allerdings noch nicht ganz aussagekräftig, da bei diesem Mammut-Wettbewerb mit zwei Punktewerter-Gruppen gearbeitet wurde, heißt es im Pressetext. So konnte man erst nach zwei Flügen sehen, wo man in der Rangliste steht.

Am Sonntagmorgen stand der zweite Flug bei der etwas höheren Punktewerter-Gruppe an. Ein nahezu fehlerfreier Flug von Robin Trumpp wurde mit einer guten Punktzahl honoriert. Mit diesem Flug setzte er sich auf Platz 3 der Zwischenwertung. Zum Abschluss des Wettbewerbes wurde im dritten Durchgang ein Finale der 20 bestplatzierten Piloten geflogen. Robin zog die ungünstige Startnummer 2 und zauberte dennoch einen Weltklasseflug in  den blauen Himmel, schreibt Holger Küstner.

Es war ein spannender und enger Wettbewerb zwischen Platz 1 bis 7. Der Finne Lassi Nurila zeigte einen guten Flug, ebenso die Schweizer und die Japaner.

Der Jubel im Untermünkheimer Lager war riesengroß, als bei der Siegerehrung der besten drei die deutsche Fahne gehisst wurde. Robin  hatte seinen dritten Platz verteidigt. Gewonnen hat der Liechtensteiner Kaiser vor Lassi Nurila aus Finnland. Platz 4 ging an den Schweizer Meister Sandro Matti vor Liechtensteins Legende Wolfgang Matt. Für den zweifachen Weltmeister Matt, auch Konstrukteur von Robins Flugzeug, war dieser Wettbewerb der wohl letzte Auftritt einer beispiellosen Karriere. 40 Jahre absolute Weltspitze, über 350 Wettbewerbssiege, Liechtensteins Jahrhundertsportler in den Sommersportarten und die wohl prägendste Figur der Kunstfliegerei nimmt Abschied vom Wettbewerbszirkus. Seine Handschrift wird er diesem Sport aber weiterhin aufdrücken, denn Piloten wie Robin Trumpp wollen mit seinen Modellen auch weiterhin  Erfolge feiern. Matt hat zugesagt, zu den Europameisterschaften Ende Juli, die in Untermünkheim ausgetragen werden, zu kommen. Allerdings  nicht als Pilot.

Weiter geht es am 23. und 24. Juli in Hamburg, dort findet ein weiterer Weltcup statt. Dies ist gleichzeitig die Generalprobe für die vom 28. Juli bis 6. August in Untermünkheim stattfindende Europameisterschaft. Bei dieser tritt Robin Trumpp als Lokalmatador und Kapitän der deutschen Mannschaft an.

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