Rauchverbot im Sportstadion

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Thumilan Selvakumaran Redakteur  Foto: 

Nun wird also auch beim geliebten Sport im Stadion das Rauchen unterbunden. Die Forderung dazu mag scheinheilig wirken. Sie war aber bitter nötig. Der stinkende Qualm verpufft eben nicht sofort – auch nicht draußen. Wer sich seinen Geruchssinn aber völlig verpafft hat, der merkt das freilich nicht. Aber jeder Nichtraucher, der vor dem Rauchverbot schon einmal im ausverkauften Optima-Sportpark in Hall eingepfercht auf einem der grünen Plastikstühle Platz genommen hat, der weiß, dass er keine Möglichkeit hat, sich wegzusetzen. Er muss die blauen Dunstschwaden erdulden, die stinkend über hunderte Besucher hinweg durch den Zuschauerblock ziehen, wo neben Erwachsenen auch Kinder sitzen. Daher ist es konsequent, dass der Raucher weichen muss, bevor er die Fluppe ansteckt – vor allem in einer großen Menschenansammlung. Das wäre übrigens auch auf eng bestuhlten Restaurant-Terrassen angesagt. Es will doch keiner mit vollem Teller umziehen müssen, nur weil am Nachbartisch jemand seine Sucht befriedigt.

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