Rainer Deininger holt 99 Ringe

Wenn der Schützenverein Oberfischach zum Fest lädt, winken tolle Preise. Entsprechend war der Andrang der Hobbyschützen am Wochenende.

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Der Schützenverein präsentierte sich im Jahr seines 90-Jahr-Jubiläums mit automatischem Luftgewehrschießstand und größerer Terrasse. Die neue Schießanlage wird durch LEDs in einem Messrahmen und Lichtschranken gesteuert. Ein einzelner Schießplatz kostet rund 2500 Euro. Dafür funktioniert die Anlage sehr komfortabel. Das Ergebnis wird unmittelbar nach Schussabgabe auf einem Tablet-Computer angezeigt.

„Die Kosten der Anlage und der Baumaßnahmen haben den Verein veranlasst“, erläutert der erste Vorsitzende Sascha Graetz, „das Jubiläum nur in ganz kleinem Rahmen zu begehen.“ Beim Schützenfest konnte man eine Diashow zur Geschichte und den Aktivitäten des Vereins sehen. Die meisten Besucher hatten jedoch anderes im Kopf.

12 Damen und 24 Herrenmannschaften hatten sich zum Pokalschießen angemeldet. 190 Schützen nahmen am Preisschießen teil. Bis in den Sonntag hinein war der Schießbetrieb noch in vollem Gange. Der Austragungsmodus sieht vor, dass jede Mannschaft vier Teilnehmer meldet. Der schlechteste Schütze wird nicht gewertet. Bei den Damen gab es keine Überraschung. Die „Exclusiv Damen“ gewannen mit 278 Ringen vor der 1. Damenmannschaft des SV Löwen Mittelfischach mit 271 Ringen. „Schon acht Mal haben wir das Pokalschießen gewonnen“, sagt Sabine Schmidt von den „Exclusiv Damen“. „Trainieren tun wir nicht. Wir werden von unseren Männern beraten“, lächelt sie. Die sitzen stolz dabei, als hätten sie selbst den Pokal gewonnen.

Bei den Männern hat die Gruppe „Fünfertreff 1“ mit 280 Ringen den ersten Platz errungen.  Dieses Jahr haben die Männer gegenüber den Damen also einen Ring mehr erzielt. Letztes Jahr war es umgekehrt.

Den ersten Preis beim Preisschießen holte sich Rainer Deininger mit 99 von 100 möglichen Ringen. Da sich die Gewinner ihren Preis aus den angebotenen Objekten selbst aussuchen können, haben die Bestplazierten natürlich einen Vorteil. Andererseits sind die Geschmäcker und Wünsche verschieden. Rainer Deininger griff, ohne zu zögern, nach dem Freischneider der Marke Stihl für den Rasen. Die Preisverleihung war gut besucht. Viele nützten die Gelegenheit, zu essen, bevor sie ihren Preis nach Hause trugen.

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