Prüfer bestätigen gute Qualität

Das erste Jahr als reine Grundschule ist fast vorbei – Prüfer von außen bescheinigten dem Lehrerkollegium überwiegend sehr gute Leistungen.

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Gong – Pause! Zeit zum Toben. Und auch danach gibt’s für die Grundschüler aus Vellberg Grund zu lächeln.  Foto: 

Schulleiter Markus Feldmann zog in seinem Bericht vor dem Gemeinderat ein positives Fazit. „Wir sind eine gute Schule. Das wurde uns von den Prüfern bestätigt.“ Zwei Personen hätten im Januar Schüler, Lehrer und Eltern interviewt und den Unterricht besucht. Auch er als Schulleiter habe eine sehr gute Bewertung bekommen. „Etwas Nachholbedarf haben wir noch bei der Dokumentation und der Personalentwicklung, aber daran arbeiten wir“, so Feldmann.

Auch die weiterführenden Schulen sind mit den Leistungen der aufgenommenen Schüler zufrieden. „Sofern sich die Eltern an die Empfehlung der Schule gehalten haben“, schränkte er ein. Sowohl aus Ilshofen als auch aus Hall vom Gymnasium habe er die Rückmeldung bekommen: „Jawohl, die Kinder sind an dieser Schule richtig.“

Aufgrund der Geburtenzahlen wird die Schule mindestens die nächsten sechs Jahre zweizügig bleiben. „In den letzten drei Jahren hatten wir immer zwischen 30 und 40 Erstklässler“, stellte er fest. Im kommenden Schuljahr hat die Grundschule voraussichtlich 140 Schüler.

Zum Kollegium gehören acht Klassenlehrer, zwei Fach- und zwei Religionslehrer. Im nächsten Schuljahr bekommt die Schule die notwendigen Pflichtstunden. Mehr Stunden im Förder- und Ergänzungsbereich als bisher sind nicht vorgesehen. Die Arbeitsgemeinschaften „Kleine Gärtner“ und die „Jam-Musik“ mit Jugendarbeitern Kathrin Rosenitsch und Richard Frey werden weiterhin angeboten. „Schauen Sie sich mal den kleinen Garten an, den die Kinder angelegt haben. Da blüht und grünt es wunderbar“, so Feldmann.

Außerdem gibt es Leseförderung, eine Golf- und eine Flöten-AG und eine Unterstützung in der Nachmittagsbetreuung. Bei Bedarf werden die Kinder von 7.30 bis 16 Uhr einschließlich  Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und Freizeitangebote betreut. „Täglich sind das zwischen 10 und 15 Kinder“, so der Schulleiter. Zwei Flüchtlingskinder besuchen die Schule. Dank sechs Ehrenamtlicher lernen sie recht gut Deutsch. Ab Herbst kommt ein weiteres ausländisches Kind dazu.

Schwimmen lernen die Schüler ab Herbst in der Schwimmhalle Obersontheim/Bühlertann. Durch die kürzere Anfahrt bleibt mehr Zeit dafür. „In Bühlerzell waren die Kinder während einer Doppelstunde maximal 30 Minuten im Wasser“, schildert Feldmann. Von den Eltern sei die Änderung sehr begrüßt worden.

Seit zwei Jahren lernen die Schüler der Klassen drei und vier Mathematik in drei unterschiedlichen Niveaustufen. Es ermöglicht Kindern, innerhalb eines gewissen Rahmens im eigenen Tempo zu arbeiten. Individuelles Lernen heißt das Konzept, das eigenständiges Lernen fördert. „Das ist eine Grundvoraussetzung für die weiterführenden Schulen“, so Feldmann, der bei den Schülern durch dieses Konzept eine hohe Arbeitsbereitschaft erkennt.

Bis zum Schuljahresanfang sollen alle acht Klassenzimmer an das EDV-Netz mit Internetzugang angeschlossen werden. Zunächst bekommen die dritten und vierten Klassen jeweils fünf Laptops. „Das reicht“, sagt der Rektor. Eingesetzt würden die Geräte zur Leseförderung und für Lernprogramme in Deutsch und Mathe. „Wichtig bleibt aber die Arbeit mit der Hand“, betont der Pädagoge.

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