Pfarrer Staudacher verabschiedet sich aus dem Oberen Bühlertal

Mit einem "Vergelt´s Gott" hat sich Pfarrer Bernhard Staudacher am Pfingstmontag bedankt. Beim Verabschiedungsgottesdienst war die Kirche St. Georg in Bühlertann voll besetzt.

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Festlich geschmückt hat sich die Bühlertanner Kirche St. Georg an

Die Kirche glänzte. Pfingstrosen, Hortensien und Glockenblumen in weißen, rosa und roten Tönen gaben den Hintergrund für den von Kerzen erleuchteten Pfingstgottesdienst. Der Gesang- und der Musikverein sorgten für die Unterstützung. In einer beeindruckenden Predigt verknüpfte Bernhard Staudacher den Gedanken von Bernhard von Clairvaux ("Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale, nicht als Kanal") mit seinem Wirken in den Bühlertalgemeinden. Er habe beherzigt, "dass man nur weitergeben kann, was man im Überfluss hat." Er habe in seinem 10-jährigen Wirken so viel empfangen, dass er in die Lage versetzt worden sei, auch zu geben. Und er zitierte eines der schönsten Gedichte Conrad Ferdinand Meyers in seiner fünften Fassung: "Der römische Brunnen. Aufsteigt der Strahl und fallend gießt, er voll der Marmorschale rund, die sich verschleiernd überfließt, in einer zweiten Schale Grund. Die zweite gibt, sie wird zu reich, der dritten wallend ihre Flut, und jede nimmt und gibt zugleich, und strömt und ruht."

An den Gottesdienst schlossen sich die verschiedenen Verabschiedungen an. Der Bühlertanner Bürgermeister Michael Dambacher formulierte, auch stellvertretend für seine Kollegen Siegfried Trittner (Obersontheim) und Franz Rechtenbacher (Bühlerzell), Staudacher habe sich große Hochachtung und Wertschätzung erworben. Der Vorsitzende der Kirchengemeinderäte Bühlertann, Otto Hock, bedankte sich für mehr Freiraum für die Seelsorge, den Staudacher auch mit seinem organisatorischen Talent verschafft habe. Die zweite Vorsitzende des Dekanats, Elisabeth Flores León, die auf einer Wanderung die erstaunliche Präsenz Staudachers beim Rosenkranzbeten bewundert hatte, bedankte sich ebenfalls. Pfarrer Uwe Haag, Obersontheim, der sich für die gute ökumenische Zusammenarbeit bedankte, beschloss den Reigen der Würdigungen. Danach konnten sich die Gemeindemitglieder auf dem anschließenden Stehempfang vor dem Gemeindehaus persönlich verabschieden.

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