Oldtimer knattern durch Wackershofen

Gespannt warten dutzende Schlepperfans auf dem Dorfplatz des Freilandmuseums Wackershofen. Die Gäste aus Stuttgart lassen sich Zeit.

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Groß und Klein warten gespannt auf den Konvoi aus der Landeshauptstadt. Reiseleiter Klaus Kubatschka auf dem Rücksitz instruiert seinen Fahrer. Foto: Marc Weigert

Mit einer Stunde Verspätung bahnen sich 18 antike Traktoren einen Weg durch die schmalen Wege des Freilandmuseums. Kennzeichen aus Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen und anderen Regionen prangen auf der Kühlerhaube. Unter ohrenbetäubendem Lärm und dunklen Abgaswolken stürzen sich Fotografen und Besucher auf die lang ersehnten Gefährte. Reiseleiter Klaus Kubatschka und die Mitglieder der Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg e.V. befinden sich auf einer dreitägigen Tour durch die Region. "Bitte keine Kinder ohne Aufsicht auf die Traktoren setzen", warnt Kubatschka. Bei Kratzern reagieren die leidenschaftlichen Schlepperfahrer etwas empfindlich. Der Grund dafür ist, dass Ersatzteile für die seltenen Bulldogs äußerst teuer seien, wie der Reiseleiter erklärt.

Nach dem Start an der Diakonie Stetten ging es über kleine Landstraßen durch die Weinberge im Remstal über den Welzheimer Wald bis nach Fichtenberg im Rottal, wo sie im Gasthaus Krone ihr Nachtquartier aufschlagen. Je nach Wohnort der Teilnehmer legen sie dabei etwa 280 Kilometer zurück.

Im Hohenloher Land genießen sie den Ausblick vom Einkorn und besichtigen das Kloster Comburg. Höhepunkt der Tour ist die Einfahrt ins Freilandmuseum, wo sie von Walter Schmauß herzlich empfangen werden. Die Augen von Jung und Alt beginnen beim Anblick der alten Maschinen zu leuchten. "Alte Schlepper und Freilandmuseum - das passt einfach", so ist sich Klaus Kubatschka sicher.

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