Mehr Gäste, seit Eintritt im HFM frei ist

Die Besucherzahlen und Einnahmen sind im Hällisch-Fränkischen Museum im Jahr 2016 gestiegen.

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Farnaz Schaefer muss keinen Eintritt mehr kassieren.  Foto: 

Was in London seit Jahren gilt – freier Eintritt in staatliche und städtische Museen – wird derzeit in Berlin und anderen deutschen Städten diskutiert. Hall sei einen Schritt voraus, teilt die Stadtverwaltung mit. 2015 wurde noch kontrovers über eine Erhöhung des Eintritts für das Hällisch-Fränkische Museum debattiert. Allerdings sind die Angebote von privater und kirchlicher Seite wie Kunsthalle Würth, Johanniterkirche, St. Michael und die Galerie am Markt kostenlos zugänglich. Letztendlich beschloss der Gemeinderat, den HFM-Eintritt 2016 abzuschaffen. Damit sei der Zugang zu allen Museem in der Innenstadt kostenlos.

Zum Jahresende 2016 habe sich gezeigt, dass die Entscheidung richtig war, heißt es in der Mitteilung weiter. Zählte das Museum 2015 insgesamt 32 000 Besucher, so kamen 2016 bis Weihnachten bereits über 44 000 Personen ins HFM. Ein Rückgang der Einnahmen sei dabei nicht zu verzeichnen. Viele Besucher entrichten freiwillig einen Obolus und kauften vermehrt im Museumsshop ein.

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