Mainhardter beseitigen Müll in der Natur

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Ein Sammelteam mit Bürgermeister Damian Komor (links) trifft am Ende der Mainhardter Flurputzete wieder auf dem Schulhof ein.  Foto: 

Schon früh am Samstagmorgen sind überall in der Gemeinde Mainhardt Menschen mit Warnwesten und Müllsäcken unterwegs: Die Flurputzaktion hat viele Anhänger – besonders unter Kindern und Jugendlichen. Der Aufwand lohnt sich.

Um 11.30 Uhr kommen alle wieder in der Schule zusammen. Aus den Teilorten fahren Autos mit beladenen Anhängern auf den Schulhof. Dort ist das Ergebnis der Aktion deutlich zu sehen: Die Ladefläche des großen Lasters vom Mainhardter Bauhof hat sich mit allerlei Unrat gefüllt. Selbst weggeworfene und in der Natur entsorgte Reifen und ein Fernseher sind darunter.

Auch Bürgermeister Damian Komor kommt auf das Gelände, seinen halbgefüllten Müllsack locker über die Schulter geworfen. Er überzeugt sich selbst von der Menge an Unrat, die zusammengekommen ist. „Es ist nicht so viel wie in den letzten Jahren“, hat er auch schon selbst beim Sammeln bemerkt.

Drinnen in der Schule sitzen die Freiwilligen beisammen. Die Stärkung haben sie sich nach dem Arbeitseinsatz verdient. Auch das Mainhardter Jugendrotkreuz ist dabei. „Wir sind mit 34 Leuten da“, erklärt Volker Preuhs. Die Gruppe ist bunt gemischt im Alter von drei bis 51 Jahren. „Wir haben einen halben Anhänger voll gesammelt“, berichtet Preuhs. Turnschuhe, viele Flaschen, sogar Metallgebinde sind darunter.

Komor freut sich darüber, dass der Nachwuchs mitmacht, nicht nur beim Roten Kreuz, sondern beispielsweise auch vom Albverein. Ins Zeug gelegt haben sich auch andere örtliche Gruppen und Organisationen wie der Bikerstammtisch, die Jägerschaft, der Musikverein Gailsbach, die Fußballer von „Waldechte Geißelhardt“ sowie Gemeinderäte und andere Freiwillige. „Es hat sich gezeigt, dass Müll draußen liegt, und man musste sich ein paar mal bücken“, so der Schultes. Wer Unrat suche, der finde ihn immer wieder in der Natur. „Es ist sinnvoll, die Zeit für die Putzte zu investieren“, fügt er hinzu.

Mit der Aktion wolle man ein klares Zeichen setzen: „Wir wollen eine saubere Gemeinde“, erklärt Komor. Beim Gruppenbild fällt auf, wie viele Freiwillige tatsächlich unterwegs waren – sogar Hunde hatten sie dabei. „Junge Leute bekommen so ein besseres Umweltbewusstsein“, nennt der Schultes einen weiteren Bonus der Aktion.

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