Löwenhalter wehrt sich gegen Peta-Aussage

"Meine Tiere wurden von mir zu jeder Zeit fachmännisch versorgt und unter den gesetzlichen Vorgaben betreut und gehalten." Heiko Olf, ehemaliger Halter von Löwen, widerspricht den Peta-Tierschützern.

|

Die Tierschutzorganisation Peta hatte in einer Pressemitteilung die Veterinäre des Landkreises Hall gelobt und das Eingreifen "vorbildlich" genannt (wir berichteten am 28. Januar). Es ging bei dem Fall um Löwen, die vorübergehend in Crailsheim gehalten worden waren. Besitzer war der Tierlehrer Heiko Olf. Peta hatte geschrieben, die "Haltungsbedingungen der Tiere" hätten "deutlich unter den offiziellen Mindestanforderungen gelegen". Dies sei von Peta falsch dargestellt worden, so Olf. "Mein Tierbestand beziehungsweise meine Haltungseinrichtungen wurden regelmäßig vom Haller Veterinäramt kontrolliert und entsprachen jederzeit den gesetzlich gültigen Vorschriften gemäß §11 Tierschutzgesetz", führt er aus.

Zum Frühjahr 2014 hin sei der Umzug ins neue Löwendomizil im Landkreis Ansbach mit paralleler Eröffnung einer Filmtierschule geplant gewesen. Dieser sei aber an unüberbrückbaren Differenzen, zuletzt auch zum Wohle seiner Tiere, gescheitert. Damals schon habe er in Kontakt zu einem vertrauenswürdigen Tierpark mit artgerechter Haltung in Holland gestanden, der die Tiere auch aufgenommen habe. Mitarbeiter des Veterinäramtes seien immer informiert gewesen.

Diese Aussagen werden vom Veterinäramt bestätigt, wie unsere Nachfrage ergab. "Die Haltung hat den damaligen gesetzlichen Anforderungen entsprochen", so die Veterinärin Dr. Annekatrin Grimminger.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung
Kommentieren

Kommentare

17.02.2015 21:18 Uhr

Peta ist keine Tierschutzorganisation

Peta ist eine Tierrechtsorganisation, die "aufrüttelt" und dabei sehr oft über das eigentliche Ziel, den Tieren zu helfen, hinausschiesst. Die Spendengelder landen auch nicht bei Tieren im Tierschutz, sondern in die Kanäle "Gehälter, Kampagnen und Werbung". Und das alles im Namen der "Gemeinnützigkeit". Tierrechtsorganisationen wünschen keine Tiere in Menschenhand. Vielleicht ist das auch der Grund warum in einem Tierrechts-Tierheim in den USA über 80% der Tiere innerhalb kurzer Zeit (2 Tagen) getötet wurden. Trotz einer Vorsitzenden wird abgewiegelt. Peta USA ist nicht Peta Deutschland. Wie dumm werden eigentlich erwachsene Menschen von Peta gehalten? Jugendliche, und leider auch einige Politiker, die fallen auf die sentimental gedrehten und teilweise veränderten Videos herein.

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

„Unmenschlich und zynisch“

Schauspieler Thomas Sarbacher war für die Dreharbeiten für den Kinofilm „G’stätten“ in Hall. Er erzählt von der Macht der Sprache, verfehlter Politik und von den Unsicherheiten seines Berufs. weiter lesen