Kühe, Ziege und ein Zug

Kurz vor dem Bahnhof Schwäbisch Hall-Hessental haben am Donnerstag zwei Kühe und eine Ziege für Aufregung im Führerstand einer Lokomotive der Deutschen Bahn gesorgt.

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Kurz vor dem Bahnhof Schwäbisch Hall-Hessental haben am Donnerstag zwei Kühe und eine Ziege für Aufregung im Führerstand einer Lokomotive der Deutschen Bahn gesorgt. Der Lokführer entdeckte die Tiere, die sich im Gleisbereich aufhielten, noch rechtzeitig. „Anschließend gelang es ihm, in langsamer Fahrt die Tiere zu passieren“, steht lapidar im Pressebericht der Bundespolizei, die für die Strecken der Bahn verantwortlich ist.

Um dies aufzuklären, musste die Bundespolizei eine Streife losschicken. Diese hatte allerdings eine weite Anreise: Mit Sonderrechten, also mit Blaulicht und Sirene, sind die Beamten aus Stuttgart herangeeilt. Doch als sie endlich eingetroffen sind, war wundersamerweise von die Tieren keine Spur mehr zu finden. „Die Kollegen haben daraufhin in den umliegenden landwirtschaftlichen Betrieben nachgefragt“, erzählt Jonas Große von der Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Stuttgart. Diese Recherche blieb aber ohne Erfolg, die tierischen Übeltäter konnten bislang nicht ermittelt werden. Normalerweise frage die Bundespolizei in solchen Fällen übrigens bei der Polizei vor Ort um Amtshilfe nach, im aktuellen Fall habe es aber keine freien Ressourcen bei der Haller Polizei gegeben, erklärt Große.

Die drei sind für Verspätungen von acht Minuten bei drei Zügen verantwortlich. „Sowas kommt immer wieder vor“, ergänzt Große. „Gut, dass der Zugführer noch reagieren konnte.“ Ob man weiter nach den fahndet, weiß er nicht. Wahrscheinlich stehen die drei wieder sicher in ihrem Stall.

Zwei Kühe und eine Ziege stoppen Zug

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