Konzert bringt 2945 Euro ein

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Bei der Spendenübergabe (von links): Richard Beißer, Jan Burkard, Barbara Kaspar, Yvonne Ettischer, Larissa Kleinert, Marita Heinrich und Manfred Gentner.  Foto: 

Menschen ein Sterben in Würde zu ermöglichen und sie auf der letzten Wegstrecke zu begleiten, ist das Anliegen des seit 25 Jahren in Schwäbisch Hall und Umgebung tätigen Hospizdienstes. Das Orchester und der Jugendchor der neuapostolischen Kirchengemeinden der Bezirke Künzelsau und Schwäbisch Hall wollten diesen ehrenamtlichen Einsatz mit einem Benefizkonzert unterstützen.

Barbara Kaspar, Vorstandsmitglied des Hospizdienstes, bekam nun von den Verantwortlichen der neuapostolischen Kirche einen Spendenscheck überreicht. Insgesamt kamen 2945 Euro zusammen. Kaspar bedankte sich bei allen Akteuren und Spendern: „Ich bin glücklich, dass wir mit diesen Spenden die Ausbildung weiterer ehrenamtlicher Trauerbegleiter finanzieren können. Eine qualifizierte Ausbildung ist wichtige Voraussetzung für die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen. Der begeisternde Einsatz der 40 Jugendlichen und des Orchesters verdient ein großes Lob.“

Das Konzert selbst habe mehr als 500 Besucher zu lang anhaltendem, stehenden Applaus veranlasst, schreibt die Kirche. Besonders beeindruckt hätten die gute Aussprache und die freudige Ausstrahlung des Jugendchors.

In Regensburg geprobt

Auch Manfred Gentner, der Leiter des Kirchenbezirks Schwäbisch Hall, äußerte sich sehr erfreut: „Die sorgfältige Vorbereitung bei der viertägigen Chorfreizeit in Regensburg zeigte sehr gute Früchte. Larissa Kleinert und Holger Kaufmann ist es hervorragend gelungen, die Jugendlichen für dieses anspruchsvolle Konzertprogramm vorzubereiten und im Konzert mit ihrer motivierenden Chorleitung zu Höchstleistungen anzuspornen.“ Barbara Kaspar und Manfred Gentner bedankten sich auch bei Marita Heinrich für die sehr bewegenden Instrumentalvorträge.

Das Violin-Solo „For the beauty of the earth“ des 17-jährigen Elias Burkhardt mit Klavierbegleitung seines 14-jährigen Bruders Linus sei besonders unter die Haut gegangen. Richard Beißer, der ehemalige Leiter der städtischen Musikschule, wirkte ebenfalls mit und setzte mit drei gefühlvollen Saxofon-Solos mit Klavierbegleitung durch Larissa Kleinert einen professionellen Akzent; besonders „You raise me up“ von Rolf Lovland und Leonard Cohen’s „Hallelujah“ hätten die Konzertgäste mit anhaltendem Applaus honoriert.

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