Kommentar: Personen rücken in Hintergrund

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Erhard Epplers Vergangenheit als Argument gegen ihn auszuspielen ist absurd. Gerade weil er sich in einem Buch so ehrlich seiner Vergangenheit stellt, hat er die Ehrenbürgerwürde verdient. Die CDU kann keine konkreten Fehlleistungen Epplers nennen. Es geht also um Politik und nicht um Personen. In der Fraktion sitzt der Ärger darüber tief, dass der letzte Ehrenbürger - als CDU-Lokalpolitiker einer der ihren - vor 20 Jahren wieder abtrat. Wer darf den nächsten bestimmen? Einige Stadträte werten es als Affront, dass OB Pelgrim die zunächst nicht weiterverfolgte Ernennung Epplers nun als Paket-Lösung erneut auf den Tisch bringt: Eppler und Würth, in geheimer Sitzung ohne Aussprache. Dass Pelgrim es so durchdrücken will, ist ungeschickt. Das ruft Gegenreaktionen hervor. Besser wäre es, den Meinungsbildungsprozess transparent zu machen. Denn Eppler hat überhaupt kein Problem, öffentlich über sich zu sprechen.

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