Kinder lernen, Wasser zu sparen

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  Energie und Wasser sparen, damit in Zukunft auch Schnee im Winter fällt und Kinder im Sommer draußen spielen können: So lautet die Botschaft aus dem Kooperationsprojekt des Kinderhauses Hagenbach mit dem Klimaschutz- und Energiemanagement der Stadt, heißt es in einer Mitteilung. Dazu besuchte der städtische Klimaschutzbeauftragte Stefano Rossi die Kinder des Kinderhauses Hagenbach und erzählte die Bilderbuchgeschichte von „Plitsch“, einem Wassertropfen auf der Reise von seiner austrocknenden Quelle zum Verbrauchsort in den Häusern der Menschen.

Wasser nicht verschwenden, Geschirr im Spülbecken und nicht unter fließendem Wasser spülen oder duschen anstatt baden. Mit solchen Beispielen habe der Klimaschutzbeauftragte verdeutlicht, wie auch Kinder im Alltag Wasser sparen können. Zur konkreten Veranschaulichung fanden die Kinder in einem Experiment selbst heraus, wie sie beim Zähneputzen sinnvoll mit Wasser umgehen können.

Auch das Thema Energiesparen stand im Mittelpunkt. In einem zweiten Besuch erzählte der Energiebeauftragte der Stadt, Heiner Schwarz-Leuser, mit Bildern von „Eisbär Willi“, der eigentlich am Nordpol lebt und die Kinder in Hall besucht.

Eisbär vom Nordpol

„Eisbär Willi“ erzählte vom Leben am Nordpol und von seinen Freunden, aber auch darüber, dass sein Lebensraum bedroht ist, wenn die Temperaturen in den kommenden Jahrzehnten weiter steigen. Denn das würde dazu führen, dass die Eisflächen weiter schmelzen.

„Wie können wir Willi helfen?“, fragte eines der Kinder. Antworten erarbeiteten die Kinder in den Tagen nach dem Besuch mit ihrer Erzieherin Lydia Präger: „Alle sollten in den Bus steigen. Die Autogase machen die Welt wärmer und dann schmelzen die Eisberge.“ Außerdem sollte das Wasser aus dem Planschbecken zum Gießen verwendet werden. Regenwasser sollte man in einer Tonne auffangen.

Nicht nur die Kinder seien von den Ergebnissen der Experimente beeindruckt gewesen, schreibt die Stadtverwaltung. Auch die Kindergartenleitung habe sich über die Zusammenarbeit gefreut. „Umwelterziehung darf nicht erst in der Schule stattfinden, sondern muss Teil sozialen Lernens und Lebens in der Kita sein“, sagt Gisela Svatek, die das Projekt im Kinderhaus Hagenbach initiiert hatte. Sozialkompetenz heiße nicht nur in Interaktion zu anderen Menschen zu treten, sondern auch einen positiven Bezug zur Natur aufbauen zu können.

Im Anschluss fand für die Eltern eine Projektdokumentation in den Räumen des Kinderhauses statt.

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