Kein mobiler Skaterpark für den Solpark

Die Haller SPD hatte angeregt, vor dem Hangar im Haller Solpark einen mobilen Skaterpark aufzustellen. Der Oberbürgermeister lehnte dies nun ab.

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Ein Skater zeigt in der Haller Innenstadt einen Kunstsprung. Archivfoto: Tobias Würth

Nikolaos Sakellariou (SPD) hatte den Prüfauftrag an die Verwaltung gerichtet, nachdem Jugendliche aus dem Solpark den Wunsch nach einem mobilen Skaterpark vor dem Hangar geäußert hatten. In der Antwort des Oberbürgermeisters Hermann-Josef Pelgrim heißt es: "Die gewünschte Nutzung der angesprochenen Fläche durch Skater wird als problematisch beurteilt." Der Hangar sei vermietet, die Halle werde mit großen Sattelschleppern angefahren. Es drohe ein "erhebliches Sicherheitsrisiko". Zudem sei der Skaterpark auch als mobile Variante baugenehmigungspflichtig. "Es ist davon auszugehen, dass von temporären Anlagen höhere Lärmimmissionen ausgehen, da höhere Vibrations- und Schlaggeräusche entstehen als bei Elementen, die fest mit dem Untergrund verbunden sind."

Außerdem seien die Kosten nur schwer zu beziffern. Die Geräte wie Geländer, Rampen und Half-Pipes müssten zudem schwer genug sein, um Diebstahl zu verhindern. Außerdem entstünden Unterhaltungskosten sowie Lagerkosten im Winter.

"Nach Abwägung der oben genannten Fragestellungen halte ich es für wenig sinnvoll, mobile Elemente nur für einen Stadtteil anzuschaffen. Es werden hier sicher Wünsche anderer Ortsteile folgen", so Pelgrim weiter.

Langfristig könne er sich für den Haller Osten eine stationäre Anlage zwischen Schenkensee und den entstehenden Neubaugebieten Mittelhöhe und Sonnenrain vorstellen. Da zudem erst kürzlich die Skateranlage am Schulzentrum West aufgerüstet wurde, "sehe ich derzeit keine dringende Notwendigkeit für einen kurzfristigen Handlungsbedarf".

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