Kampf um "jeden Strauch"

Kurz vor Kriegsende 1945 gab Hitler den "Nero"-Befehl. Michael S. Koziol spricht im HFM über die Auswirkungen der Anweisung auf den Kreis Hall.

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April 1945: Die "Hindenburg-Brücke" in Hall nach einem Bombentreffer. Im Zuge des "Nero-Befehls" hatten deutsche Truppen die Brücke gesprengt. Archivfoto

Verkehrswege zerstören, industrielle Betriebe und Genossenschaftslagerhäuser sprengen, Bauernhöfe räumen und anzünden, die Bevölkerung evakuieren - diese Anweisungen stecken hinter Hitlers "Nero"-Befehl. Das Szenario spielte sich vor 70 Jahren auch im Landkreis Schwäbisch Hall ab. Dabei fand der Diktator Helfershelfer bis hinunter in die örtlichen Parteiebenen. Der Haller Kreisleiter hatte die Absicht, um "jeden Strauch" zu kämpfen.

Michael S. Koziol, ehemaliger HT-Redakteur, spricht darüber beim offenen Abend des Historischen Vereins für Württembergisch Franken am Mittwoch, 15. April, 20 Uhr, im Hällisch-Fränkischen Museum. Die Verhaftung des Haller Bürgermeisters und seines Polizeihauptmannes durch die Gestapo hat der Referent für sein Buch "Ein Funke Hoffnung nach Terror und Niederlage" recherchiert. Ein Ergebnis ist der Vortrag "Sabotage der Verteidigung. Die Auswirkungen von Hitlers 'Nero'-Befehl und weitere Anweisungen im heutigen Landkreis Schwäbisch Hall".

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