Jubiläumsjahr startet

Ob Haller Jugendfeuerwehr, Nachwuchszirkus Compostelli oder Hausaufgabenbetreuer: Die Haller Bürgerstiftung hat in zehn Jahren 400 Projekte unterstützt und dabei mehr als 1,1 Millionen Euro eingesetzt.

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Junge Artisten zeigen Akrobatik: Der Circus Compostelli profitiert von der Bürgerstiftung. Archivfoto: Arslan

Das Regierungspräsidium Stuttgart als Stiftungsbehörde erkennt die Schwäbisch Haller Bürgerstiftung "Zukunft für junge Menschen" als rechtsfähig an - das war am 12. Februar 2003. Heute - bald zehn Jahre später - blickt die vor allem durch Gelder der Bausparkasse getragene Stiftung auf zahlreiche Projekte und Zustiftungen zurück.

"Alle Leistungen zielen auf die Verbesserung der Startbedingungen für junge Menschen, sei es durch die Partnerschaft zu Grund- und Hauptschulen, zahlreiche Einzelförderungen, Stipendien und die Hilfe für junge Menschen in konkreten Notlagen", teilt Susanne Kessen, Mitglied des Vorstands der Stiftung und zugleich Mitarbeiterin bei der Bausparkasse, mit. Seit 2007 ist die Partnerschaft zu Grund- und Hauptschulen der größte Förderschwerpunkt der Bürgerstiftung. Es geht um Sprachförderung, Hausaufgabenhilfen, Gewaltprävention, Begabtenförderung an Kindergärten und Schulen: Unterstützt werden Initiativen von Lehrern und Eltern.

Für das Jubiläumsjahr habe sich die Vereinigung einiges vorgenommen. Den Auftakt bildet die Ergebnispräsentation einer von der Bürgerstiftung beauftragten Projektgruppe junger Führungskräfte der Bausparkasse. Diese Gruppe hat einer Studie zu Erfolgsfaktoren bei Schulabsolventen mit Migrationshintergrund (SESAM) über 60 Arbeitstage gewidmet. Die Resultate werden gezeigt und bei einer Podiumsdiskussion erörtert.

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres hat die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG bereits 250000 Euro für die Bürgerstiftung und ihre Unterstiftungen gespendet. Eine weiter Spende wurde angekündigt.

Info Im Auftrag der Bürgerstiftung wurden Faktoren für den Schulerfolg für Kinder mit Migrationshintergrund identifiziert. Die Präsentation der Studie ist am Freitag, 1. Februar, 19 Uhr im Hörsaal 203 am Campus Schwäbisch Hall. Im Anschluss findet ein Empfang statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am 19. Februar wird die Stiftung ihre jährliche Mitgliederversammlung abhalten.

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