HT-Redakteur erhält Journalistenpreis

In eigener Sache: Sportredakteur Hartmut Ruffer ist der Journalistenpreisträger 2017 des Schach- verbands Württemberg.

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Hartmut Ruffer  Foto: 

Selten sei ein Journalistenpreis des Schachverbands Württemberg so verdient gewesen wie dieser, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Preis wurde kürzlich in Berlin verliehen. Auch wenn Hall schon seit geraumer Zeit in der 1. Bundesliga eine Rolle spiele, sei es nicht selbstverständlich, dass den Erfolgen des Schachklubs ein derart breiter Raum eingeräumt werde wie beim Haller Tagblatt, heißt es weiter. „Die Reportagen sind großartig, mit vielen guten Fotos versehen, und vor allem auch für Schach-Laien verständlich geschrieben.“

„Ich hab aus der Not eine Tugend gemacht“, erklärt Hartmut Ruffer, der sich über seinen ersten Journalistenpreis freut. „Ich kann die Partien der Großmeister gar nicht analysieren – dafür spiele ich selbst nicht gut genug.“ Folglich konzentriert er sich auf Mimik und Körpersprache der Spieler. Im Gedächtnis geblieben ist ihm die Partie zwischen dem Chinesen Li Chao und dem Letten Alexei Schirow im Dezember 2015. „Für mich war die Stellung unübersichtlich“, erinnert sich Ruffer. „Aber viele Beobachter sagten später, dass Chao, der für Hall spielte, besser stand.“ 35 Minuten lang habe der Chinese mögliche Züge durchgerechnet. „Sein Gegner, der für Baden-Baden spielte, tigerte im Raum umher und musste warten.“ Chao ramponierte letztlich seine Stellung und verlor. „Dennoch ist es faszinierend, wie sich die Spieler konzentrieren können, obwohl bis zu 70 Zuschauer um ihr Brett herumstehen“, sagt Ruffer.

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