Harte Klänge in der Idylle – 150 Besucher beim Haßfelden-Open-Air

Zum 18. Mal haben Rockfans beim Haßfelden Open Air gefeiert. Das Wetter hat am vergangenen Samstag auch mitgespielt.

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„Walter Subject“ aus Reutlingen rocken die Bühne beim Haßfelden-Open-Air.  Foto: 

Seit 1999 organisieren ein Teil der Haßfeldener Dorfgemeinschaft und einige Freunde jedes Jahr das Open-Air-Konzert. Die Veranstaltung im Örtchen bei Wolpertshausen verfolgt das Ziel, Bands die Möglichkeit zu geben, ihr selbst geschriebenes Material vor einer idyllischen Kulisse zu präsentieren. Dies schreibt der Veranstalter. Statt eines festen Eintritts und Sichtschutzzäunen ist das Gelände rund um den Grillplatz des Dorfes offengehalten und lediglich durch Bäume und Büsche eingerahmt.

Vor dem Hintergrund einer von wetterbedingten Absagen durchzogenen Festivalsaison waren die Veranstalter auf alles gefasst. Nachdem das regnerische Wetter im Lauf des Nachmittags noch die ein oder andere Verzögerung beim Aufbau nach sich zog, kam aber rechtzeitig gegen Abend die Sonne hervor. So fanden sich nach und nach um die 150 Besucher ein.

„Mehlstaub“, eine Band aus Haßfelden, konnte nahezu pünktlich starten. Mit einem Sound, so trocken wie ihr Humor, mimten sie die klassische Vorband und brachten die Bühne behutsam in Schwingung. Im Anschluss daran überzeugten „Black Trial“ aus Schwäbisch Hall und ließen ihre spritzige Mischung aus verschiedenen Musikstilen der härteren Gangart auf das Publikum niederprasseln, das sie nachhaltig vor die Bühne zogen. Danach präsentierten „Walter Subject“ aus Reutlingen ihren sogenannten „High-Performance-Rock’n’Roll“ , bei dem sich bärtige Rockmusik mit subtilen Samples auf organisch-flüssige Weise vereinten.

Den Abschluss machten dieses Jahr „Pranx“. Die drei Musiker aus Mosbach entfachten einen Sturm auf der Bühne und gaben mit ihrem kultiviert-energetischen Punkrock richtig Gas. Die gesammelten Spenden gingen dieses Jahr an die Opfer der Unwetterkatastrophe im Kreis Schwäbisch Hall.

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